KMK-Präsident

Spaenle für rückhaltlose Aufklärung in Fällen von Gewalt und sexuellem Missbrauch an Schulen

Der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, hat eine rückhaltlose Aufklärung der bisher bekannt gewordenen oder noch bekannt werdenden Fälle von Gewaltanwendung und sexuellem Missbrauch in Schulen und entsprechende Konsequenzen im Einzelfall gefordert.

08.03.2010 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

"Es gilt das Null-Toleranz-Prinzip für Tat und Täter", erklärte Spaenle. Der Präsident der Kultusministerkonferenz sieht eine besondere Verantwortung der jeweiligen Schulträger als Arbeitgeber bei der Aufklärung. "Mit Blick nach vorne rege ich an, die Möglichkeit von schul- und einrichtungsübergreifenden Anlaufstellen und Ansprechpartnern für Betroffene zu prüfen", ergänzte Minister Spaenle.

Spaenle warb dafür, die gewachsene Sensibilität für die Belange des Kindeswohles in der Familie, der Kinderbetreuung, in Schulen und im Freizeitbereich zu bewahren und weiter zu stärken. Eine Schlüsselrolle spiele dabei eine Kultur der Aufmerksamkeit. Spaenle mahnte den weiteren Ausbau notwendiger Maßnahmen im Sinne der angesprochenen "Kultur der Aufmerksamkeit" und die nachhaltige Sensibilisierung aller beteiligten Fachkräfte an.

Zwischen der Kultusministerkonferenz und Bundesbildungsministerin Annette Schavan wird in den kommenden Tagen zu dieser Problematik ein Gespräch stattfinden.


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