"Und jetzt ?"- Rückkehrer - Konferenz vom 3. bis 8. August 2009 in Potsdam-Hermannswerder

nister Holger Rupprecht begrüßt in Potsdam ca. 250 Jugendliche aus 39 Ländern, die mehr als sechs Monate in sogenannten Entwicklungsländern gelernt, gelebt und im Rahmen von Freiwilligendiensten gearbeitet haben. Rupprecht bezieht sich auf die Shell-Studie 2006, in der die 18-jährige Münchnerin Melanie geäußert hat: "Ich hatte immer diesen Traum, in die Entwicklungsländer zu gehen, einmal für kurze Zeit...". "Damit dieser Traum für brandenburgische Jugendliche Realität werden kann, finanziert das Land Brandenburg das Programm "Jugend für Entwicklungszusammenarbeit".

31.07.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

JugendmiJugendliche erhalten für 3 bis zwölf Wochen die Möglichkeit, an Kleinmaßnahmen der Entwicklungszusammenarbeit mitzuarbeiten. Sie erfahren die Länder des Südens als Lernende, die sich im besten Fall behutsam einer fremden Kultur nähern können und von ihr und mit ihr lernen können", so Minister Rupprecht.

Vom 3. bis 8. August treffen sich im BlauArt in Potsdam-Hermannswerder Rückkehrer aus aller Welt zum Erfahrungsaustausch, zu Workshops, Ideenbörsen, Vorträgen, Diskussionen, und bei der Begegnung mit Projekten, um sich über Entwicklungspolitik, Freiwilligenarbeit, zivilgesellschaftliches und politische Engagement auszutauschen.

Jugendminister Holger Rupprecht: "Jugend für Entwicklungszusammenarbeit" ist ein ebenso einfaches wie anschauliches Projekt: junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren erleben die Welt über Europa hinaus und erhalten die Möglich-keiten, Menschen zu begegnen, deren Kultur und deren Lebensperspektiven im 21. Jahrhundert völlig anders sind als die ihnen bekannten Verhältnisse. "Jugend für Entwicklungszusammenarbeit" ermöglicht, globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Einen Welt in Brandenburg außerhalb des Lernortes Schule anzubieten, es geht um die Öffnung des eigenen Blickwinkels, um Sensibilisierung, um Empathie für Weltoffenheit."

Im Jahr 2009 werden 30.000.-€ eingesetzt. Damit können ca. 25 Jugendliche gefördert werden können. Sie erhalten einen Reisekostenzuschuss.

Rund 200.000.-€ für rund 210 Jugendliche wurden in den letzten 8 Jahren eingesetzt. Wichtigste Zielländer waren Senegal, Tansania, Mosambik, Ghana, Chile, Bolivien, Brasilien, Philippinen, Indien und Indonesien.

Das Programm reiht sich ein in die Umsetzung der Ministerpräsidenten-Konferenz- Beschlüsse vom Oktober 2008 in Dresden. Dort haben die Ministerpräsidenten die Mitverantwortung der Länder an einer nachhaltigen Entwicklung in der Welt und der Erreichung der Millenniumsziele noch einmal unterstrichen.

"Jugend für Entwicklungszusammenarbeit" wird gemeinsam mit der InWEnt gGmbH (Internationale Weiterbildung und Entwicklung) durchgeführt.

Weitere Informationen:

www.invent.org
www.undjetzt-konferenz.de


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