Neues Schuljahr:

Unterricht zumeist in kleinen Klassen

Die meisten Grundschülerinnen und -schüler an Brandenburgs öffentlichen Schulen lernen in kleinen Klassen. Das ergab die Umfrage des Bildungsministeriums zum Start des neuen Schuljahres.

21.09.2015 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Von den insgesamt 5.010 Grundschulklassen haben demnach 3.384 Klassen weniger als oder genau 23 Kinder (Frequenzrichtwert). Damit lernen in etwa 67 Prozent aller Grundschulklassen bis zu 23 Kinder.

Auch an den öffentlichen Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien gibt es deutlich mehr kleine als große Klassen.

Bildungsminister Günter Baaske: "Die Daten zeigen, dass das häufig gezeichnete öffentliche Bild, Brandenburgs Klassen seien überfüllt, schlicht falsch ist." Es gibt nur wenige – insgesamt 41 - Grundschulklassen mit mehr als 28 Kindern. Das sind etwa 0,8 Prozent aller öffentlichen Grundschulklassen. Baaske: "Ich bedaure diese Einzelfälle. Aber das war schulorganisatorisch nicht anders zu machen. In diesen Klassen wird dann jedoch zusätzlicher Teilungsunterricht angeboten".

Er schließt nicht aus, dass in Einzelfällen zusätzliche Klassen gebildet werden, wenn dies durch zusätzliche Schüler erforderlich werden sollte.

Von den 1.292 Klassen an Oberschulen haben 961 Klassenstärken bis zum Frequenzrichtwert von 25 (74 Prozent). Auch bei den Gesamtschulen und Gymnasien gibt es mehr kleine als große Klassen: Von den insgesamt 1.543 Klassen liegen 929 unter oder beim Frequenzrichtwert von 27 Jugendlichen (60 Prozent).


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