Schleswig-Holstein

Unterrichtsausfall: Süßes von der Bildungsministerin an Halloween für die Schulen

Süßes präsentierte Bildungsministerin Prof.Dr. Waltraut "Wara" Wende an Halloween den schleswig-holsteinischen Schulen.

31.10.2013 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

"Der Einsatz der Zensusmittel und die Schaffung der Vertretungsfeuerwehr bieten rund 200 jungen Lehrerinnen und Lehrern eine feste berufliche Perspektive in Schleswig-Holstein. Sie müssen sich dann nicht mehr von Vertrag zu Vertrag hangeln. Das finden wir gut", sagte GEW-Landesvorsitzender Matthias Heidn am Donnerstag, 31. Oktober 2013 in Kiel als Reaktion auf die Pressekonferenz der Bildungsministerin. Schlecht bleibe allerdings nach wie vor, dass die personelle Ausstattung der Schulen auch in Zukunft hinten und vorne nicht reichen werde. Daran werde sich auch solange nichts ändern, bis sich die Regierungsmehrheit von ihrem Kurs der Stellenstreichungen (rund 3600 bis zum Jahr 2020) verabschiede.

Matthias Heidn bemerkte, dass die Vertretungsmittel nur rund ein Prozent der Unterrichtsstunden abdeckten. "Nimmt man nur einmal einen Krankenstand, der ja vom Bildungsministerium wohlweislich immer noch nicht systematisch erhoben wird, von fünf Prozent an, klafft eine Lücke von vier Prozent. Andere Vertretungsbedarfe sind hier noch gar nicht einbezogen", rechnete der Gewerkschafter vor. "Die Vertretungsfeuerwehr löscht also nur jedes fünfte Feuer. In die Realität der richtigen Feuerwehr möchte man sich dieses Bild lieber nicht ausmalen."

Bei der Umsetzung des Vertretungskonzepts müsse das Bildungsministerium aus Sicht des GEW-Landesvorsitzenden aufpassen, dass die betroffenen Lehrkräfte nicht überstrapaziert würden. Darauf werde die GEW in Gesprächen hinwirken.

Ansprechpartner

GEW Schleswig-Holstein

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