Forderung

Verband Niedersächsischer Lehrkräfte zum Kultus-Haushalt 2019

Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte - VNL/VDR erwartet von Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne endlich Taten statt weiterer Ankündigungen.

12.12.2018 Niedersachsen Pressemeldung Verband Niedersächsischer Lehrkräfte
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„Das zu Ende gehende Jahr war aus schulpolitischer Sicht vorwiegend ein Jahr der Ankündigungen. Das neue Jahr 2019 muss endlich ein Jahr der Taten werden“, so Torsten Neumann, VNL/VDRLandesvorsitzender, mit Blick auf die Haushaltsberatungen für 2019 im Niedersächsischen Landtag.  

Der VNL/VDR sieht weiterhin sehr viele offene Baustellen im Schulbereich: Die Unterrichtsversorgung an den nicht-gymnasialen Schulen wie Haupt-, Real- und Oberschulen ist weiterhin unzureichend und weit von der verkündeten 99-Prozent-Marke entfernt. Die in Gang gebrachte Stärkung von sog. Brennpunktschulen bleibt in dieser Größenordnung lediglich ein Tropfen auf dem heißen Stein. Unzureichender Sprachunterricht für Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund belasten die Schulen weiterhin wie die Umsetzung der Inklusion. Die vom VNL/VDR schon seit Einführung der Inklusion geforderten festen Planstellen für Förderschullehrkräfte an den Regelschulen sind für das neue Schuljahr zwar angekündigt und auch ein Schritt in die richtige Richtung. Sie werden aber nur wenigen und dann auch nur größeren Schulen zu Gute kommen. Vollkommen fehlt dem Verband eine wirklich spürbare Entlastung aller Lehrkräfte. 

Für den VNL/VDR muss die Ministerbemerkung, dass Bildung für diese Landesregierung eine hohe Priorität habe, endlich Realität werden. „Es ist uns bislang zu viel angekündigt und zu wenig umgesetzt worden. Über die für 2019 nach Kultusminister Tonnes Ansicht bildungspolitisch gestellten Weichen müssen jetzt aber auch Züge fahren - und das im ICE-Tempo und nicht im Schneckentempo “, so Neumann abschließend.


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