Vermeidung von Unterrichtsausfall:

Auf eine Fortsetzung der Vereinbarung zur Vermeidung von Unterrichtsausfall verständigten sich das Bildungsministe-rium auf der einen Seite sowie die GEW und die Lehrerverbände auf der anderen Seite.

31.01.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

"Auch in Zukunft wird es keine ver-pflichtenden Präsenztage für Lehrerinnen und Lehrer in den Fe-rien geben. Außerdem bleibt die Regelung des Nachteilsaus-gleichs für Teilzeitbeschäftigte erhalten. Vor diesem Hinter-grund handelt es sich bei der Vereinbarung um ein gutes Ergeb-nis", sagte Dr. Kai Niemann, Landesvorsitzender der Gewerk-schaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Dienstag, 31. Janu-ar 2006, in Kiel. Eine außerordentliche GEW-Landesdelegiertenversammlung hatte der Vereinbarung mit über 90 Prozent der Stimmen zugestimmt.

Zufrieden zeigte sich der GEW-Landesvorsitzende auch mit der Zusicherung der Landesregierung, bis 2010 700 neue Planstellen für Lehrkräfte schaffen zu wollen. "In Zeiten wie diesen hat eine solche Erklärung der Landesregierung großes Gewicht, zu-mal es sich hier um tatsächliche und nicht um virtuelle Stel-len handelt, die aus Arbeitszeitverlängerung und Sparmaßnahmen zusammengerechnet wurden."

Aus Anlass der Vereinbarung wies Kai Niemann auch noch einmal auf die große Bedeutung von Fortbildungen für Lehrkräfte hin. "Um die Lehrerinnen und Lehrer auf die wachsenden Aufgaben in der Zukunft besser vorzubereiten, brauchen wir eine erhebliche Ausweitung des Fortbildungsangebotes. Es ist aber nicht einzu-sehen, dass Lehrerinnen und Lehrer immer häufiger ihre Fort-bildungen an Wochenenden und in den Ferien machen müssen. Da-durch werden ihnen neben der Arbeitszeitverlängerung weitere Lasten aufgebürdet. Der GEW-Landesvorsitzende betonte: "Schon jetzt gehen Lehrerinnen und Lehrer sehr verantwortungsvoll mit Unterrichtsausfall um. Schließlich sorgen die Vertretungskon-zepte der Schulen dafür, dass für Fortbildungen kaum Unter-richt ausfällt."

Ansprechpartner

GEW Schleswig-Holstein

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