Stellungnahme

Vierter Bildungsbericht für Baden-Württemberg

Ministerin Dr. Susanne Eisenmann: Bildungsbericht ermöglicht datenbasierten und langfristig angelegten Einblick in unser Bildungssystem.

24.01.2019 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • © Staatsministerium Baden-Württemberg Kultusministerin Susanne Eisenmann

Zur heutigen Veröffentlichung des vierten Bildungsbericht des Landesinstituts für Schulentwicklung und des Statistischen Landesamts nimmt das Kultusministerium wie folgt Stellung: „Der Bericht ist wichtig für uns, da er einen datenbasierten und langfristig angelegten Einblick in unser Bildungssystem ermöglicht“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Der Bildungsbericht fasst zentrale und relevante Indikatoren des Bildungssystems zusammen und stellt verlässliche Informationen über Rahmenbedingungen, Verlaufsmerkmale und Ergebnisse von Bildungsprozessen bereit, so Eisenmann.

„Der Bericht ist zwar retrospektiv und greift bereits intensiv diskutierte Sachverhalte auf, doch dadurch können regionale Unterschiede und zeitliche Entwicklungen sowie Zusammenhänge verdeutlicht werden. Beides ist enorm wichtig, um regionale Besonderheiten berücksichtigen zu können und Steuerungswissen zu gewinnen“, so Eisenmann.

Dieses Steuerungswissen stärker zu nutzen, ist eines der zentralen Ziele des Qualitätskonzepts für die Schulen in Baden-Württemberg. Mit dem Qualitätskonzept wird ein strategisches Bildungsmonitoring im Land aufgebaut, um eine datengestützte Qualitätsentwicklung jeder einzelnen Schule zu ermöglichen. Die Bildungsberichterstattung wird deshalb eine Aufgabe des Instituts für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW) sein, eingebettet in ein Gesamtsystem des Bildungsmonitoring. „Wir wollen eine Kultur des Hinschauens etablieren und frühzeitig Hinweise auf Verbesserungsbedarf erhalten – sowohl auf Ebene der Einzelschule, als auch im Gesamtsystem. Der Bildungsbericht ist hierbei eine wichtige Stütze, um zu erkennen, wo Handlungsbedarf existiert“, sagt die Ministerin.


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