Integration

Weniger Flüchtlinge an allgemein bildenden Schulen

An den allgemein bildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern lernen inzwischen insgesamt weniger Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache als vor der Flüchtlingswelle im Herbst 2015. Das geht aus der regelmäßigen statistischen Erhebung des Bildungsministeriums hervor.

05.04.2018 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern
  • © ZouZou/Shutterstock

Im Februar 2018 besuchten 3.436 Kinder und Jugendliche mit nichtdeutscher Herkunftssprache die allgemein bildenden Schulen. Ende Oktober 2015 waren es 3.643 Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache. Zum Vergleich: Im Januar 2017 waren es noch 4.781 Kinder und Jugendliche.

„Die landesweiten Zahlen zeigen, dass der große Zuzug von Flüchtlingen vorbei ist“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Mir ist bewusst, dass die Situation dennoch von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sein kann. So besuchen in den Städten weitaus mehr Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache die allgemein bildenden Schulen als auf dem Land. Dies liegt vor allem daran, dass es für die Menschen in den Städten mehr freie Wohnungen gibt“, erklärte die Ministerin.

„Die Integration von Flüchtlingskindern ist aber nicht vorbei, sondern bleibt eine Daueraufgabe. Ich danke den Lehrerinnen und Lehrern, die den Schülerinnen und Schülern mit nichtdeutscher Herkunftssprache mit viel Engagement deutsche Sprachkenntnisse vermitteln. Mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 hat das Land zusätzlich 100 Stellen für den Unterricht im Fach ‚Deutsch als Zweitsprache‛ bereitgestellt, um den Anforderungen gerecht zu werden. Das entspricht einem Umfang von 7,5 Mio. Euro, die das Land jährlich zusätzlich zur Verfügung stellt. Derzeit sind 98 Stellen besetzt“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse.


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