Werkrealschule wird Thema im Landtagswahlkampf

Die Bildungsgewerkschaft wirft dem Kultusministerium und der CDU/FDP-Landtagsfraktion vor, Bildungspolitik ohne pädagogische Experten zu machen.

14.07.2009 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Wer die Kritik der Schulleiterinnen und Schulleiter so abweist und Schulleitungen vor der Teilnahme an Umfragen zur Werkrealschule sogar gewarnt werden, dem fehlen die Argumente. Wenn die Landesregierung an der Sackgasse Werkrealschule festhält, wird ihr diese Fehlentscheidung vor der Landtagswahl 2011 auf die Füße fallen", sagte am Dienstag (14.07.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

"Wer jeden Tag in den Klassenzimmern steht, weiß, dass die Werkrealschule das falsche Mittel ist, um Schülerinnen und Schülern bessere Chancen zu ermöglichen. Durch Aufteilung auf verschiedene Schulstandorte, Aufspaltung in Profile und neue Klassenzusammensetzungen in der 10. Klasse fehlt den Schülerinnen und Schüler eine stabile Bezugsgruppe. Genau dies brauchen aber benachteiligte Jugendliche", so Moritz.

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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