Saarland

Werkstatt für individuelle Förderung von Schülern

Der saarländische Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) warb gestern vor Vertretern von Erweiterten Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien (5. Juni 2012) dafür, dass Schulen ihre Schul- und Unterrichtsgestaltung mehr an den Lernvoraussetzungen und Lernprozessen der Schüler orientieren und deren individuelle Entwicklung fördern.

07.06.2012 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Zusammen mit Dr. Roman Rösch, Leiter der Bildungs- und Schulprogramme der Robert Bosch Stiftung, sowie Vertreterinnen und Vertretern des Saarländischen Schulpreises und des Landesinstituts für Pädagogik und Medien stellte er die "Pädagogische Werkstatt Individualisierung" vor. Ein Angebot an Schulen, bei dem entsprechende Elemente zur Unterrichtsplanung und -durchführung erstellt und eingesetzt sowie Konsequenzen für die Schulentwicklung herausgearbeitet werden.

"Besondere Schwerpunkte müssen künftig auf die Entwicklung individueller schulischer Fortbildungskonzepte sowie auf Maßnahmen und Projekte zur Förderung systematischer Schulentwicklungsprozesse zu legen. Ich freue mich deshalb, dass die renommierte Robert Bosch Stiftung, die den Deutschen Schulpreis ausschreibt und eine Akademie für Schulentwicklung aufgebaut hat, ihre Kompetenz zur Verfügung stellt und sich an dem Projekt finanziell beteiligt", sagte Commerçon.

Hintergrund

Die "Pädagogische Werkstatt Individualisierung" wurde von der Akademie des Deutschen Schulpreises der Robert Bosch Stiftung und der Heidehof Stiftung bundesweit dreimal durchgeführt. Sie wird jetzt als Kooperationsprojekt von Robert Bosch Stiftung, Landesinstitut für Pädagogik und Medien und Saarländischem Schulpreis (Veranstalter des Preises: Stiftung Demokratie Saarland und Landeselterninitiative für Bildung e.V.) für Schulen im Saarland angeboten.

Durchgeführt wird die Werkstatt von den Schulberaterinnen Ingrid Kaiser, ehemalige Pädagogische Leiterin der Helene-Lange-Schule Wiesbaden, und Dr. Annemarie von der Groeben, ehemalige Didaktische Leiterin der Laborschule Bielefeld. In den vier Bausteinen der Werkstatt, die jeweils zwei Tage umfassen und über ein Jahr verteilt sind, so dass ein parallel verlaufender Entwicklungsprozess ermöglicht wird, beschäftigen sich die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer mit Wegen des Verstehens, Problemorientierung und Aufgabenkonstruktion, Unterrichtsplanung, mit fachlichem und fächerverbindendem Lernen, mit Lernbegleitung, Beratung, Leistungsbewertung sowie mit Schulentwicklung.


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