Förderbedarf

Zahl der bayerischen Schulen mit dem Profil Inklusion wächst weiter

Kultusminister Bernd Sibler und Staatssekretärin Carolina Trautner verleihen 58 neuen Profilschulen Urkunden für die besondere Förderung der Inklusion an Schulen aus ganz Bayern.

11.10.2018 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
  • © wavebreakmedia/Shutterstock

"Wir bauen das Netz der Schulen mit dem Profil Inklusion in ganz Bayern weiter aus. Bei der Inklusion setzen wir auf vielfältige Konzepte und Förderorte. Inklusion gehört in vielen Schulen längst zum Schulalltag dazu", betont Kultusminister Bernd Sibler. Im neuen Schuljahr werden weitere 58 Schulen aus allen Teilen Bayerns Inklusion als besondere Aufgabe in ihr Schulprofil integrieren. Den Schulleitungen dieser Schulen hat Sibler gemeinsam mit Staatssekretärin Carolina Trautner heute in München die Urkunde "Schule mit dem Profil Inklusion" ausgehändigt. Damit ist die Anzahl der Schulen, die dieses Profil ausgebildet haben, zum aktuellen Schuljahr auf 356 angestiegen. "Sie alle unterstützen vorbildlich das gemeinsame Lernen von jungen Menschen mit oder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf", lobt der Minister.

Schulen mit dem Profil Inklusion gibt es in den verschiedenen Schularten. In diesem Jahr kommen neu 14 Grundschulen, 11 Mittelschulen, 4 Realschulen, 1 Gymnasium, 14 berufliche Schulen aus dem Regelschulbereich (9 Berufsschulen, 3 Fachoberschulen und 2 Berufsfachschulen) sowie 14 Förderschulen, darunter 5 Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung, dazu. Staatssekretärin Trautner würdigt das große Engagement aller Beteiligten: "Gemeinsam mit allen Beteiligten wollen wir das Miteinander an den Schulen stärken. Die Lehrerinnen und Lehrer an den Profilschulen leisten dabei einen wertvollen Beitrag. Dafür ein herzliches Dankeschön!"

Zur Unterstützung der Inklusion stellt der Freistaat seit 2011 jedes Jahr zusätzliche 100 Lehrerstellen zur Verfügung. Im Schuljahr 2018/2019 sind es bereits 800 Stellen. Außerdem nimmt Bayern gezielt Investitionen in die Lehrerbildung vor: So werden die Kapazitäten der bayerischen Universitäten zur Ausbildung von Lehrkräften für Sonderpädagogik deutlich ausgebaut: München und Würzburg erhalten jeweils einen zusätzlichen Lehrstuhl, am neuen Standort Regensburg entstehen drei Lehrstühle. Ein Basiswissen Inklusion ist für alle Lehramtsstudierenden verpflichtender Studieninhalt. Für Lehrkräfte steht zudem ein breites Angebot an Fortbildungen zur Verfügung.

Individuelle Förderung durch eine Vielfalt der Angebote

"Mir ist es wichtig, dass unsere Angebote jeweils auf die Bedürfnisse der zu fördernden Kinder und Jugendlichen zugeschnitten sind", erklärt Sibler. Der Freistaat setzt daher bei der Umsetzung von Inklusion neben besonderen Profilschulen auf eine Vielfalt schulischer Angebote. In Bayern können Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf sowohl in einer Regelschule als auch an einer Förderschule (im Partnerklassenkonzept und in offenen Klassen) gemeinsam unterrichtet werden. Die Entscheidung über den schulischen Lernort treffen im Grundsatz die Eltern.


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Ein Kommentar vorhanden

  • Susann Dohm 11.10.2018 18:46 Uhr
    Das sind alles schöne Zahlen Herr Sibler, hinter denen jedoch traurige Schicksale behinderter Kinder stehen. Dieses Schulprofil sagt nichts über gelebte Inklusion aus.

    Wir haben erst letzte Woche ein Schreiben der Schule erhalten, wo uns empfohlen wird nun eine Einrichtung für unseren Sohn zu suchen, der eine festgestellte „Körperbehinderung“ hat mit dem Grad GdB 60 und dem Merkzeichen „G“ für gehbehindert. Er soll also „abgeschult“ werden. So nennt man diesen Prozess, wenn Regelschulen es inklusiv versucht haben und Inklusion im Sinne der Integration gescheitert ist, weil Sie Herr Sibler die erforderlichen Rahmenbedingungen nicht schaffen, weil weiter an einem selektiven System der Förderschulen festgehalten wird und behinderte Kinder auf eine Förderschule gehen sollen.

    Seit 2009 gilt in Deutschland die UN-Konvention, die die Vertragsstaaten verpflichtet, ein inklusives Schulsystem auf allen Ebenen zu schaffen – also, dass behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam lernen. Und dass kein Kind gegen den Willen der Eltern auf eine Förderschule überwiesen werden darf.

    „Wenn wir wollen, dass Behinderte in der Mitte der Gesellschaft aufwachsen, können wir sie nicht während der Schulzeit absondern“, sagt Prof. Dr. Jutta Schöler.

    Unser Sohn besucht im übrigen eine Grundschule mit dem Schulprofil Inklusion und soll nun in eine Einrichtung wechseln, obwohl er eine klinisch festgestellte höhere Begabung von einem Durchschnitts IQ von über 130 hat, aber er ist körperlich sehr krank und behindert und fehlt oft im Unterricht. Er konnte jetzt von 01.02. bis 31.07.2018 seine Grundschule nicht besuchen, weil sich das Jugendamt Starnberg und der Bezirk Oberbayern sich seit über 2 Jahren um die Zuständigkeit der Eingliederungshilfe gestritten haben und deshalb keine Schulbegleitung für unseren Sohn gefunden werden konnte, obwohl auch über 11 Träger angesprochen wurden. Wegen seiner beschädigten Lunge durch seine sehr frühe Frühgeburt und seiner vielen Synkopen, darf er laut Arzt aber nur mit einer ausgebildeten Schulbegleitung in die Schule gehen.

    Das liegt daran, dass die Stunden einer Schulbegleitung im Krankheitsfall des Kindes in der Regel vom Leistungsträger und vom Kostenträger nicht bezahlt werden, sondern nur die tatsächlich geleisteten Stunden in der Schule. Bei einem Stundenlohn von netto ca. 8.00 EUR für eine Hilfskraft und bei nicht gesicherten Stunden, ist da natürlich niemand zu finden. In der Verhandlung beim Sozialgericht München konnte dies nun im Juli 2018 zum Glück geklärt werden. Die Anwaltskosten dafür hat uns jedoch der Freistaat bisher nicht erstattet.

    Wir konnten auch selbst eine sehr erfahrene Schulbegleitung für unseren Sohn finden, haben selbst Anzeigen in den Printmedien geschaltet (diese Kosten hat der Freistaat uns auch nicht erstattet), haben selbst die Bewerbungsgespräche zu Hause geführt und haben selbst einen Träger gefunden, der seriöse Arbeitsverträge ausstellt.

    Doch unser Sohn hat ja viel Unterrichtsstoff verpasst, den er bisher nicht nachholen konnte, da er keine Förderstunden erhält und da es selbst an Inklusionsschulen keine „pädagogischen Inklusionskonzepte“ gibt und wir über ein Jahr gebraucht haben den MSD Fachdienst für Körperbehinderung für unseren Sohn an dieser Schule zu erhalten um wenigstens den Nachteilsausgleich wegen seiner Körperbehinderung zu bekommen, weil die Schule den klinischen Gutachten und Arztberichten nicht glauben kann und in Frage gestellt hat und wir aufgefordert wurden, zuerst ein erneutes klinisches Gutachten erneut vorzulegen, was dann 7 Monate gedauert hat und bis zum Termin mit dem MSD-K verging nun fast ein Jahr, weil die ganzen inklusiven Strukturen in Bayern einfach nicht entwickelt werden, wegen fehlender Finanzierung und Ressourcen.

    Es ist zwar sehr schön, dass Sie diese Urkunden verteilen, dann aber die Lehrer und Schulen im Stich lassen und nun seit fast 10 Jahren keine qualitativ hochwertigen Schulumgebungen für einen inklusiven Unterricht ermöglichen. Dann ist es selbstverständlich, dass die Pseudoinklusion nach dem „bayerischen eigenen Weg“ scheitern muß und an den Inklusionsschulen zwar „nichtbehinderte „Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf nun erfolgreich unterrichtet und gefördert werden, aber die wirklich „behinderten“ Kinder nur ganz selten, oder später "abgeschult" werden. Nur die Behinderten, die im System der Nichtbehinderten mitlaufen, dürfen an den Regelschulen bleiben oder erhalten keine Noten und landen dann zum Übertritt auf eine Förderschule.

    UN Behindertenrechtskonvention – Artikel 24
    b) Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen in der Gemeinschaft, in der sie leben, Zugang zu einem integrativen (inklusiven), hochwertigen und unentgeltlichen Unterricht an Grundschulen und weiterführenden Schulen haben.

    Das Netzwerk-Inklusion-Bayern hat gerade Forderungen an den Freistaat formuliert:
    Auszug "Schulen mit dem Profil Inklusion":
    „Schulen mit dem Profil Inklusion haben es nicht geschafft, die Exklusionsquote landesweit zu verbessern. Der Titel wurde sogar etlichen Sonderschulen verliehen, die Kinder mit Beeinträchtigungen weiter aus ihrem sozialen Umfeld zuhause ausgrenzen.

    Profilschulen Inklusion integrieren im Verhältnis nicht mehr Kinder mit schwereren Behinderungen (wie z.B. mit sog. Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“) als alle anderen allgemeinen Schulen auch. Unsere Erfahrung aus der Elternberatung zeigt:
    An nicht wenigen Profilschulen Inklusion herrscht keine vorbildhaftere inklusive Schulentwicklung und keine inklusivere Haltung der Pädagogen als an anderen allgemeinen Schulen.

    In manchen Profilschulen Inklusion werden nicht seltener Kinder exkludiert und an Sonderschulen abgeschult als an anderen allgemeinen Schulen auch.

    Das Profil Inklusion ist daher ungeeignet, in einem Flächenstaat Inklusion zu verwirklichen. Sie bleiben Inselschulen und verführen die übrigen Schulen, sich vor der Verantwortung für Kinder mit Beeinträchtigungen zu drücken und die Eltern an diese Schulen zu verweisen, obwohl bereits jede Sprengelschule verpflichtet ist, die Kinder mit Beeinträchtigungen aus ihrem Sprengel aufzunehmen.

    Wir fordern daher:
    • Es dürfen nur Schulen weiter als Profilschulen Inklusion anerkannt werden, die in jeder neuen ersten Klasse über 80% aller Kinder mit Beeinträchtigungen aus ihrem Sprengel aufnehmen und die grundsätzlich keine Kinder mit Beeinträchtigungen mehr abschulen, außerdem eine inklusive Nachmittagsbetreuung anbieten. Es muss dringend klargestellt werden, dass Profilschulen Inklusion keine Kinder außerhalb ihres Sprengels aufnehmen, außer in Ausnahmefällen, wenn z.B. an der eigentlichen Sprengelschule des Kindes ein Aufzug für einen Rollstuhlfahrer nicht so schnell hergestellt werden kann.

    Die UN-Konvention spricht von einem „hochwertigen“ Unterricht für Menschen mit Behinderung.“

    Weil es in Starnberg an der Grundschule seit Jahren keine erfolgreiche schulische Inklusion gibt, müssen wir unseren Sohn sogar zu einer Grundschule in einem anderen Landkreis fahren und bekommen bisher nicht einmal die Fahrtkosten dorthin erstattet. Die Stadt Starnberg reagiert bisher einfach nicht auf unseren Antrag.

    Es müssen sogar Familien ihre behinderten Kindern mit 6 Jahren zu weit entfernten Förderschulen fahren. Da wird ein Kind morgens um 6 Uhr abgeholt und wird um 18.00 Uhr wieder zurückgebracht und muß täglich ca. 4 Stunden im Bus fahren und ist am Abend fix und fertig. Das schaffen schon kaum die Erwachsenen, aber kranken und behinderten Kindern wird dies weiter so zugemutet.

    Was heute an vielen Grundschulen versucht wird, ist dagegen Integration bzw. die erste Stufe des Versuchs von Inklusion. Diese erste Stufe ermöglicht es Kindern mit "festgestellter Schwerbehinderung von mindestens 50%" (denn für diese Kinder wurde die UN-Behindertenrechtskonvention nämlich gemacht und nicht für die Integration von NICHTBEHINDERTEN Kindern, denn es heißt ja auch nicht "UN-Mit_festgestellten_sonderpädagogioschen_Förderbedarf-Konvention", den Besuch an einer Regelschule unter den bisherigen Rahmenbedingungen, die ursprünglich für Nichtbehinderte entwickelt wurden.

    Für die wirklich behinderten Kindern, reicht diese Form der Integration jedoch nicht aus, weil es kein "offenes Lernen" gibt, die Regelschullehrer/innen keine sonderpädagogische Ausbildung haben, es in den Inklusionsklassen keine Sonderpädagogin für die gesamte Unterrichtszeit gibt, es keine "schulischen Assistenzkräfte" in ausreichender Form gibt und der Lehrplan nicht entsprechend den inklusiven Bedingungen angepasst werden. Die Schulgesetze wurden bisher nicht ausreichend novelliert. Die bisherigen Schulgesetze wurden ursprünglich für die nichtbehinderten Kinder entwickelt.

    Wenn richtige Inklusion gelebt wird, lernen Kinder im "offenen Unterricht". Hier lernen jüngere und ältere Schüler aus 3 Jahrgängen gemeinsam in wechselnden gemischten Lerngruppen. Es gibt keine Schulklassen mehr. Jeder Schüler verfolgt seinen ganz individuellen Lehrplan. Dies funktioniert mit der Wochenplanarbeit. Mit der Wochenplanarbeit bekommt jedes Kind seinen eigenen Lehrplan, dieser kann dann im eigenen Tempo abgearbeitet werden. Dadurch verringern sich Schulängste und der Leistungsdruck und die soziale Kompetenz wird dadurch verbessert.

    Natürlich müssen auch die nichtbehinderten Kinder ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend begleitet werden, aber bei "richtiger" Inklusion, wäre das automatisch der Fall. So würden Lehrer zu Lernbegleitern werden.

    Viele Mitarbeiter vom Jungendamt wissen noch nicht viel von "schulischer Inklusion" und konnten bei unserer Verhandlung vor dem Sozialgericht direkt vom Richter erfahren, welche Rechte wir Eltern bereits heute haben. Selbst Lehrer/innen an Schulen mit dem Schulprofil Inklusion, wissen oft nicht was Inklusion wirklich bedeutet. Auch die Mitarbeiter der Ministerien oder Politiker wissen oft nicht was Inklusion wirklich bedeutet und welches Recht die Eltern bereits heute haben, außer sie haben selbst behinderte Kinder. Solange man selbst nicht davon betroffen ist, interessiert man sich nicht dafür. Dabei kann eine Behinderung jeden Treffen. Durch einen Unfall oder einer schweren Krankheit.

    Nur wir Eltern können durch Aufklärung in der Gesellschaft einen Bewußtseinswandel bewirken. Denn Italien hat es doch auch geschafft und lebt "schulische Inklusion " bereits seit über 35 Jahren erfolgreich. Dort gehen die Kinder gemeinsam 5 Jahre zur Grundschule. Danach gehen alle 3 Jahre zur Mittelschule und danach wird entschieden, wer das Abitur machen möchte. In Italien gibt es keine Förderschulen mehr.

    Wir Eltern müssen uns verbinden und voneinander lernen. Regional können Eltern anfangen sich in kleinen Gruppen zu helfen. Oft reicht es zu Beginn, wenn zwei Familien sich unterstützen. Als Beistand/Zeuge mit zu den Gesprächen gehen. Öffentlichkeitsarbeit ist ein sehr wichtiges Thema. Manchmal muß man leider vor Gericht gehen, aber das ist wichtig um das Recht auf Inklusion auch einfordern zu können. Jede Behörde lernt dann daraus und versteht etwas mehr von Inklusion. Das ist zwar alles nicht unsere Aufgabe als Eltern, aber es geht derzeit nicht anders.

    Wir, Inklusionsbewegung Starnberg, beraten andere Familien in ganz Deutschland nun seit einigen Jahren und es ist immer der gleiche Ablauf. Die Institutionen wissen nicht was "schulische Inklusion" ist und kennen nicht die Rechte, die durch die UN-Behindertenrechtskonvention 2009 geschaffen wurden. Da müssen wir nachhelfen, es wird sonst kein anderer für unsere Kinder tun, da es keine Lobby für Behinderte gibt.

    Ihr könnt selbst diese "Selbsthilfegruppen" regional gründen und sie "Inklusionsbewegung Nürnberg", "Inklusionsbewegung München", "Inklusionsbewegung Dachau" usw. nennen.

    Eine Internetseite ist sehr wichtig, damit Ihr andere betroffene Familien erreichen könnt. Später könnt ihr regionale Elterntreffen planen, wenn ihr euch stark genug fühlt und gemeinsam zu politischen Veranstaltungen gehen oder auch die Presse ansprechen.

    Ihr habt viel mehr Möglichkeiten, als Ihr denkt und natürlich gibt es auch bereits gute Schulen und einzelne Erfolge, aber es sind Ausnahmen. Noch!

    In jeder Schulklasse gibt es derzeit bis zu 5 Kinder mit festgestellten sonderpädagogischem Förderbedarf. Davon sind unter 1 % Kinder mit einer echten anerkannten Schwerbehinderung (größer GdB 50%=Grad der Behinderung).
    Würden alle Schulen Inklusion machen, wären in jeder Klasse ca. 1-2 Kinder mit einer festgestellten Schwerbehinderung.

    An jedem Stein der uns von den Institutionen in den Weg gelegt wird, wachsen wir und erst wenn "anders sein normal geworden ist", haben wir wirklich "schulische Inklusion" erreicht und dann wird das Wort Inklusion überflüssig werden.

    Und wenn der Freistaat weiterhin keine Inklusion ermöglicht, dann werden wir unsere eigenen Schulen gründen und zeigen wie Inklusion möglich ist und welche großartigen Erfolge diese Kinder erreichen können, wenn man ihnen mehr Zeit gibt und neue Lernmöglichkeiten und vor allem mehr Verständnis und Vertrauen in ihre Fähigkeiten und sie annimmt wie sie sind, erst dann werden wir eine gute Gemeinschaft werden.

    Der Wechsel von einer Regelschule auf eine Einrichtung/Förderschule löst bei diesen Kindern tiefe Kränkungserfahrungen aus.

    Würden dem Ministerium behinderte Kinder wirklich am Herzen liegen, dann würden sie so ein System nicht länger unterstützen oder zulassen, weil es ein Verstoß der Menschenrechte ist, weil dadurch Teilhabe in der Gesellschaft verhindert wird. Sie würden die Schulen besser ausstatten und die Lehrer entsprechend fördern und ausbilden.

    Die Kenntnisse der Wissenschaft fließen seit Jahren nicht ins Schulsystem systematisch mit ein.

    Unser Schulsystem ist im vorletzten Jahrhundert stehen geblieben.

    Bitte unterstützt unsere neue Petition auf change.org

    Euch allen Viel Erfolg
    Susann Dohm
    Inklusionsbewegung Starnberg

    Wir sind eine Selbsthilfegruppe von Angehörigen von Menschen mit Behinderung/-en und Interessenvertretung auch gegenüber der Politik, zur Vernetzung von Institutionen, sammeln hilfreiche Informationen, betreiben Aufklärung, um Inklusion von Anfang an sicherzustellen und damit die Selbstbestimmung und Persönlichkeitsbildung innerhalb der gesellschaftlichen Teilhabe von behinderten Menschen zu fördern.

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