Thüringen

Zusätzliche Förderung für 46 Schulen für mehr Chancengleichheit

46 Thüringer Schulen erhalten zusätzliche 24 Millionen Euro, um mehr Chancengleichheit für Schülerinnen und Schülern mit besonderen Herausforderungen zu ermöglichen.

09.09.2016 Thüringen Pressemeldung Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
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Die Schulen wurden ausgewählt, weil hier besonders viele Schülerinnen und Schüler mit individuellen Problemlagen lernen.

Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert erläutert: „Wir sorgen für mehr Bildungsgerechtigkeit, indem wir an den Schulen zusätzliche Angebote ermöglichen, die sich besonders hohen Herausforderungen stellen. Das ist häufig in sozialen Brennpunkten der Fall. Gerade hier sind verstärkte Angebote zur individuellen Förderung von Schülerinnen und Schüler, Maßnahmen der Schulentwicklung aber auch Angebote für Eltern wirksame Maßnahmen, um das Bildungssystem gerechter zu machen.“

Das Förderprogramm unter dem Titel „Steigerung der Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit“ wird vom Thüringer Bildungsministerium realisiert und erstreckt sich über eine Förderperiode von 2014 bis 2020. Für diesen Zeitraum stehen 19,3 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung. Hinzu kommen 4,8 Millionen Euro aus Landesmitteln. 

Die einzelnen Projekte zielen auf die Motivation von Schülerinnen und Schüler zum eigenverantwortlichen Lernen ab. Auch die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus wird gefördert, um so Brüchen in der Bildungsbiografie der Kinder vorzubeugen. Die Förderung ermöglicht ein breites Spektrum an konkreten Angeboten. So werden Projekte zur Schulentwicklung und Ganztagskonzeptionen gefördert. Unterstützt werden Lerntrainer, Theaterprojekte und FairPlay-Programme. Auch die Fortbildung für Pädagoginnen und Pädagogen, die Netzwerkarbeit sowie die wissenschaftliche Begleitung gehören zu den geförderten Maßnahmen.

Am Donnerstag kamen die sieben Erfurter Schulen des Projektes zu einem ersten Erfahrungsaustausch zusammen. Vertreter der Schulen präsentieren ihre Arbeitsansätze zu Themen wie Integration von Flüchtlingskindern, sonderpädagogische Förderung und Schulverweigerung. 


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