Ausländische Azubis in Fertigungsberufen immer seltener

In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Auszubildenden mit ausländischer Staatsangehörigkeit kontinuierlich von 121 000 auf 68 000 im Jahr 2005 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren davon die Fertigungsberufe mit einem Rückgang von rund 41 000 Auszubildenden am stärksten betroffen.

19.09.2006 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Dagegen fiel die Abnahme in Dienstleistungsberufen mit rund 11 000 moderater aus. In Verbindung mit der generellen Schwerpunktverlagerung der Berufsausbildung von Fertigungs- zu Dienstleistungsberufen sank der Anteil ausländischer Auszubildender in Fertigungsberufen von 8,7% in 1995 auf 3,8% in 2005 und in Dienstleistungsberufen vergleichsweise moderat von 7,1% auf 5,1%.

Insbesondere bei Fertigungsberufen, deren Berufsbilder modernisiert und an gestiegene Anforderungen angepasst wurden, waren von 1995 bis 2005 deutliche Rückgänge des Anteils ausländischer Auszubildender zu verzeichnen: So verringerte sich zum Beispiel beim Beruf "Kraftfahrzeugmechaniker/in" (Nachfolgeberuf "Kraftfahrzeugmechatroniker/in") der Anteil ausländischer Azubis von 12% auf 4% (- 6 000) bei "Elektroinstallateur/in" (Nachfolgeberuf "Elektroniker/in - Energie und Gebäudetechnik") von 10% auf 5% (-- 4 000). Aber auch bei unverändert gebliebenen Berufsbildern, wie zum Beispiel "Maler/in und Lackierer/in", ist der Anteil der Ausländer und Ausländerinnen von rund 10% auf 6% (-- 2 000) gesunken.

Weitere Auskünfte gibt:
Marianne Renz,
Telefon: (0611) 75-4141
E-Mail:


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