Austermann weiht Kompetenzzentrum Holzbau in Flensburg ein
Nach knapp einjähriger Bauzeit ist von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann heute (11. April) das Kompetenzzentrum Holzbau der Flensburger Baugewerbeinnung eingeweiht worden. In dem von Land und Bund geförderten, knapp 650.000 Euro teuren Neubau werden künftig Zimmerer aus Schleswig-Holstein für die zunehmende Technisierung im Baugewerbe fit gemacht. Im Mittelpunkt steht dabei die so genannte Abbund-Technik, ein computergestütztes Verfahren zur Holzbearbeitung und maschinellen Fertigung von Holzbauteilen.
11.04.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein"Mit diesem Projekt richtet sich die Bau-Innung vorausschauend auf künftige Anforderungen aus. Sie bietet neben ihrer etablierten Berufsbildungsstätte nun auch Schulungen in modernen Techniken für Zimmerer und Dachdecker und vervollständigen damit das Angebot moderner Berufsbildungsmöglichkeiten in unserem Land", sagte Austermann. Mit der bundesweit vierten Einrichtung dieser Art sei zudem eine vorausschauende Konzeption verwirklicht worden, in der sich der "hohe Stellenwert der Qualitätssicherung innerhalb der Flensburger Kreishandwerkerschaft widerspiegele.
Durch den Neubau der so genannten Abbundhalle werden zwölf EDV-Schulungsplätze sowie 20 Theorie- und zehn Praxisplätze geschaffen. Für die einzelnen Kurse werden neben den beiden fest angestellten Meistern ein weiterer Zimmermeister sowie zwei bis drei Dozenten eingestellt. Das Fortbildungsprogramm startet nach den diesjährigen Sommerferien - bis dahin wird das Zentrum im Rahmen der regulären Handwerker-Ausbildung genutzt.
Wie Austermann weiter sagte, sei Ziel der Landesregierung, immer mehr Menschen zur Weiterbildung zu animieren. Nur gut ausgebildetes und laufend weitergebildetes Personal könne innovativ sein und mittelständischen Betrieben eine starke Wettbewerbsposition erhalten. "Ein Standort, der die Qualifikationen nicht ausbaut, verliert an Qualität. Ein Standort aber, der so etwas wie eine Qualifizierungskultur entwickelt und pflegt, hat im Wettbewerb der Regionen mit Sicherheit die Nase vorn", so der Minister.
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