Hessisches Kultusministerium und hvv-Institut wollen naturwissenschaftliches Angebot für Erwachsenenbildung und Lehrerfortbildung weiterentwickeln
Zum Verstetigen und Weiterentwickeln des naturwissenschaftlichen Angebots für Erwachsenenbildung und Lehrerfortbildung strebt das von Bernhard S.T. Wolf geleitete hvv-Institut des Hessischen Volkshochschulverbandes in Frankfurt am Main das Einrichten einer Arbeitsstelle „Naturwissenschaft in der Allgemeinen Weiterbildung“ an. Am Montag, 22. Januar 2007, wird dazu in Frankfurt am Main ein Workshop veranstaltet, um Struktur und Funktion dieser Arbeitsstelle vorzustellen und zu diskutieren. Dabei sollen Wege aufgezeigt, wie im Zusammenhang aktueller Weiterbildungspolitik Unterstützungsleistungen etwa für Zentren Lebensbegleitenden Lernens als regionalen Modellen erbracht werden können. Projektinformationen sind unter www.naturwissenschaft-weiterbildung.de im Internet abrufbar.
04.01.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und ChancenDas Stärken, Beleben und konzeptionelle Neu-Entwickeln des Bereichs Naturwissenschaften an hessischen Volkshochschulen mit Innovationen für die Lehrerfortbildung war kürzlich Gegenstand der Abschlusskonferenz des Projekts „Naturwissenschaft in der Allgemeinen Weiterbildung“ im Karolinensaal der Technischen Universität (TU) Darmstadt. Diese wurde von TU-Präsident Professor Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner mit einem engagierten Grußwort eröffnet. Bereits seit Mitte 2005 kooperieren das hvv-Institut und die Allgemeine Pädagogik mit Schwerpunkt Pädagogik der Natur- und Umweltwissenschaften der TU Darmstadt unter Leitung von Professor Dr. Peter Euler. Auf Vorschlag der Innovationskommission hat das Hessische Kultusministerium dieses Projekt mit über 50.000 Euro gefördert.
Einer Bestandsaufnahme der Angebotsentwicklung im Bereich Naturwissenschaften mit Erforschen der Gründe des deutlichen Rückgangs folgte das Etablieren eines erwachsenenbildungs-spezifischen Profils, das einzelne Kursangebote im Sinne allgemeiner Weiterbildung versteht. Es wurden Angebote entwickelt, die – ausgehend von einzelnen, im Alltag vorkommenden Wirkungen oder Artefakten moderner Spitzentechnologien – deren naturwissenschaftliche Grundlagen und soziale Zusammenhänge thematisieren.
Ziel ist es, das in der naturwissenschaftlich-technologisch bestimmten Gesellschaft zahlreich vorhandene Wissen wieder dem Verstehen und einer kritischen Beurteilung zugänglich zu machen. Auf institutionell-organisatorischer Ebene wurde neben einem Arbeitskreis Naturwissenschaft zum Unterstützen der Programmverantwortlichen auch ein internet- und datenbankgestützter Ideen-, Themen- und Dozenten/innen-Pool etabliert. Die Projektergebnisse fanden positive Resonanz als sie im Rahmen der Konferenz einem breiten Kreis von Vertreterinnen und Vertretern hessischer Volkshochschulen, anderer Erwachsenenbildungseinrichtungen, Staatlicher Schulämter und Studienseminare vorgestellt wurden.
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