Land fördert Berufsschullehrer-Ausbildung an den Hochschulen mit 1,5 Millionen Euro
Bildungs- und Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb setzt sich für die Wiederaufnahme der Berufsschullehrer-Ausbildung an den Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern ein. An der Hochschule Neubrandenburg haben der Minister, die Rektoren der Universität Rostock und der Hochschule Neubrandenburg eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Das Land fördert das Studienangebot mit 1,5 Millionen Euro.
04.12.2013 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernGegenstand dieser Vereinbarung ist die Planung, Organisation, Durchführung und Evaluation von kooperativen Lehramtsstudiengängen im Bereich der beruflichen Bildung. Die Absolventinnen und Absolventen schließen ihr Masterstudium mit der Befähigung für das Lehramt an beruflichen Schulen ab.
"Heute ist ein wichtiger Tag für die beruflichen Schulen. An unseren Hochschulen bilden wir wieder Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer aus und sorgen so für den Lehrer-Nachwuchs an unseren beruflichen Schulen", freute sich Bildungs- und Wissenschaftsminister Mathias Brodkorb. "Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung schaffen wir eine verbindliche Grundlage für die Wiederaufnahme der Berufsschullehrerausbildung im Land", sagte der Minister. Kooperierte Studiengänge böten zudem großes Potential. Mit dem netzartigen Modell könnte das Land letztlich aus vielen fachbezogenen Bachelor-Abschlüssen aller Hochschulen des Landes ein umfangreiches Studienangebot für die Berufsschullehrerausbildung schaffen.
Die Hochschule Neubrandenburg bietet bereits seit dem Wintersemester 2013/2014 die berufliche Fachrichtung "Gesundheit und Pflege" mit dem affinen Fach "Psychologie und Prävention" einschließlich ihrer Fachdidaktik und einem begleiteten Schulpraktikum an. Zum Wintersemester 2014/2015 soll ein gleichwertiges Studienmodell für die berufliche Fachrichtung "Sozialwesen" hinzukommen.
Die Universität Rostock bietet die Berufspädagogik und Erziehungswissenschaften im Rahmen des Masters Berufspädagogik an. Vorgesehen ist, dass die Universität Rostock in jedem Akademischen Jahr 25 erfolgreiche Bachelorabsolventinnen und Bachelorabsolventen in den Masterstudiengang "Berufspädagogik" aufnimmt. "Das Bildungsministerium stellt sicher, dass die Absolventinnen und Absolventen dieser Studiengänge ihr Referendariat an den beruflichen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern ablegen können", betonte Minister Brodkorb. "Künftige Absolventinnen und Absolventen haben gute Chancen auf einen Arbeitsplatz an den beruflichen Schulen, auf die Verbeamtung und auf attraktive Verdienstmöglichkeiten."
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