Ausstellung "Dialog der Kulturen" im Bildungsministerium eröffnet

Am 21. Januar 2009 eröffnete Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur und Präsident der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, im Foyer des Bildungsministeriums die Ausstellung "Dialog der Kulturen".

21.01.2009 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Gezeigt werden 24 preisgekrönte Bilder, die im Rahmen des 55. Europäischen Wettbewerbes im vergangenen Jahr entstanden.

Im Hinblick auf den kommenden EU-Projekttag am 9. März 2009 würdigte Minister Tesch in seinem Grußwort die Auseinandersetzung der Schüler mit dem kulturellen europäischen Erbe und hob den ideellen Wert der Arbeiten für den Dialog zwischen den europäischen Nationen hervor. "Europa ist mehr als ein geografischer Begriff. Europa - das bedeutet Kultur, Tradition, Werte. Und es bedeutet Mobilität, Innovation, Kreativität. Es gilt, das europäische Erbe kennen zu lernen und zu bewahren. Nur so können wir die Idee eines vielfältigen, toleranten und innovativen Europas weiterentwickeln."

Minister Tesch gratulierte den anwesenden Schülerinnen und Schülern zu ihren Bildern: "Eine Plattform, um sich mit der Idee Europa" auseinanderzusetzen bietet die Kunst. Allein die 24 Bilder, die ab heute hier gezeigt werden, unterstreichen, dass Europa viele Facetten hat. So zeigen die Bilder beispielhaft die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten und die Themenvielfalt. Gleichzeitig vermitteln sie uns einen Eindruck, wie die Jugend das heutige Europa sieht."

Tesch rief noch einmal alle Schulen des Landes auf, sich mit ihren Beiträgen am 56. Europäischen Wettbewerb zu beteiligen. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto "HYPHKA - Ideen für Europa" und ist angelehnt am Europäischen Jahr der Kreativität und Innovation. Einsendeschluss ist der 1. Februar 2009.

Hintergrund

Der Europäische Wettbewerb greift sowohl Themen auf, die in den aktuellen Programmen des Europarates und der EU-Kommission einen hohen Stellenwert einnehmen, als auch Fragestellungen, die für den Prozess der europäischen Einigung unabdingbar sind: Erziehung zu Demokratie und Toleranz, die Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, der Schutz von Minderheiten und die Wahrung des kulturellen Erbes in Europa ebenso wie die Zivilgesellschaft und multikulturelles Lernen.

Weitere Informationen zum Europäischen Wettbewerb finden Sie unter www.europaeischer-wettbewerb.de


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