Austermann: "Landesregierung steht zum Standort Kiel beim Partikeltherapiezentrum - Vergabe voraussichtlich im Sommer"

Schleswig-Holsteins Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Dietrich Austermann hat heute (13. März) nach der Sitzung des Kabinetts erneut bekräftigt, dass die schleswig-holsteinische Landesregierung an ihrem Beschluss festhalte, das geplante und bereits europaweit ausgeschriebene Partikeltherapiezentrum (PTZ) in Kiel zu bauen.

13.03.2007 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein

"Wir halten uns damit an einen Kabinettsbeschluss vom März 2006 und an die Verabredung mit Hamburg, dass dieses als PPP-Projekt geplante Zentrum zur schonenden Krebstherapie als einziges norddeutsches PTZ in der Landeshauptstadt angesiedelt wird. Weiteren Initiativen anderer Standorte in Schleswig-Holstein oder Hamburg wird damit vom Kabinett eine klare Absage erteilt", so Austermann. In dem Kabinettsbeschluss vom März letzten Jahres hieß es wörtlich: "Die Landesregierung nimmt die Absicht des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UK S-H) zustimmend zur Kenntnis, das Ausschreibungsverfahren für ein Protonentherapiezentrum (PTZ) am Standort Kiel als Public Private Partnership (PPP) Projekt umgehend einzuleiten." Wie Austermann weiter sagte, werde Hamburg im Gegenzug entsprechend der Vereinbarung bei der Realisierung des europäischen Forschungsgroßprojektes XFEL unterstützt. "Damit werden wir am Ende zwei strategisch wichtige Großprojekte für die Wissenschafts-Landschaft in Norddeutschland umgesetzt haben", so der Minister. Bei dem XFEL-Projekt handelt es sich um eine Elektronen-Beschleunigeranlage, die sich von Hamburg-Bahrenfeld bis nach Schenefeld in Schleswig-Holstein erstrecken soll. Mit Blick auf das PTZ erinnerte Austermann daran, dass der Stand der Kooperationsvereinbarungen mit norddeutschen Universitätskliniken für das Partikeltherapiezentrum bereits sehr weit fortgeschritten sei. "Wir sind auf einem sehr guten Weg und rechnen mit einer Vergabe des Auftrags im Sommer."


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