Bildungsminister Henry Tesch ernennt ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger auf der 50. Regionaltagung für Ostmecklenburg und Vorpommern

Am Sonnabend, den 26. April 2008 treffen sich auf der 50. Regionaltagung für Ostmecklenburg und Vorpommern ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger, Wissenschaftler und Archäologie-Interessierte. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Archäologischen Gesellschaft für Mecklenburg und Vorpommern e. V. und dem Dezernat Archäologie des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege ausgerichtet und findet an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald statt.

25.04.2008 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Henry Tesch, wird ein Grußwort halten und anschließend verdiente Bürgerinnen und Bürger Mecklenburg-Vorpommerns zu ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegern ernennen.

"Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist sich seiner Verantwortung für die Erhaltung des archäologischen Erbes in hohem Maße bewusst und wird seine Aufgaben auf diesem Gebiet auch künftig konsequent wahrnehmen", so der Minister.

Die Archäologie ist für den weit überwiegenden Teil der rund 12.000 Jahre, die seit der Wiederbesiedlung dieses Raumes nach der letzten Eiszeit vergangen sind, die einzige Informationsquelle zur Landesgeschichte. Die jährlich stattfindende Regionaltagung vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Entdeckungen und Ausgrabungen des zurückliegenden Jahres und bietet die Möglichkeit, aktuelle wissenschaftliche Fortschritte und Erkenntnisgewinne vorzustellen.

Neben den staatlichen Institutionen ist es vor allem dem ehrenamtlichen Einsatz der Landesbewohner zu verdanken, dass archäologische Stätten aufgefunden und gemeldet werden. Dafür wird der Bildungsminister am Sonnabend stellvertretend für die vielen Helfer besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger zu ehrenamtlichen Bodendenkmalpflegern ernennen.

Bildungsminister Tesch: "Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sorgen dafür, dass die archäologischen Schätze gegen Störungen und Zerstörungen aller Art in Schutz genommen werden können. Nur das Bodendenkmal, das den zuständigen staatlichen Stellen rechtzeitig bekannt ist, wird eine angemessene Berücksichtigung zum Beispiel in Plan- und Genehmigungsverfahren finden können. Ehrenamtliche Bodendenkmalpflege funktioniert nur dann wirklich gut, wenn ihr auf staatlicher Seite die nötigen Ansprechpartner und Anlaufstellen zur Verfügung stehen. Wir müssen und wollen in den kommenden Jahren verstärkt daran arbeiten, diesen offensichtlichen Bedarf besser abzudecken."


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden