Demokratieerziehung ist dauerhafter Auftrag der Schulen
Sowohl für die Stabilität des demokratischen Gemeinwesens als auch für die Schulentwicklung hat die Demokratiepädagogik eine hohe Bedeutung. Darauf hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann am Freitag bei einer Festveranstaltung aus Anlass des 85. Geburtstages von Prof. Wolfgang Edelstein, einem der führenden Demokratiepädagogen, in Berlin hingewiesen.
21.11.2014 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz"Eine Bildung zur Demokratie hin kann nur eine Pädagogik leisten, die selbst Demokratie vorlebt und im Schulleben verankert", sagte die Präsidentin. "Die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern, die Bildung zur Demokratie, den Grundwerten unserer Verfassung und zum sozialen Engagement sehe ich als eine der zentralen Aufgaben und ständigen Auftrag der Schulen an", unterstrich Ministerin Löhrmann. Dieser Auftrag ist den Schulgesetzen aller 16 Länder verankert.
Die Präsidentin würdigte Professor Edelstein als einen international hochangesehenen Bildungsforscher, Sozialwissenschaftler und Universitätslehrer. Auch als Mitinitiator des BLK-Modellprogramms "Demokratie leben & lernen" sowie als Gründer und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik habe Edelstein viele Bereiche der pädagogischen Diskussion und Entwicklung in Deutschland maßgeblich geprägt.
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