Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis 2007 für Achim Freyer

Der Hein-Heckroth-Bühnenbildpreis geht in diesem Jahr an den Bühnen- und Kostümbildner, Regisseur und Maler Prof. Achim Freyer aus Berlin. Die vom Hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle zwei Jahre gemeinsam mit der Hein-Heckroth-Gesellschaft und der Stadt Gießen verliehen.

02.03.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

"Prof. Achim Freyer lotet in seiner Arbeit wie kein anderer die Grenzen zwischen Bühne und bildender Kunst aus. Seine Inszenierungen sind poetische Gesamtkunstwerke aus Malerei, Sprache, Musik, Choreografie, Raum und Licht", sagte Staatsminister Udo Corts. Er fügte hinzu, der inzwischen durch seine hochrangigen Träger renommierte Hein-Heckroth-Preis schließe eine Lücke in der Landschaft der deutschen Kulturpreise und rücke die für das Theater so wichtige Kunstgattung Bühnenbild in den Blickpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Den mit 2.500 Euro dotierten Nachwuchs-Förderpreis, den die Stadt Gießen zur Verfügung stellt, erhält Moritz Nitsche aus Frankfurt am Main. Er ist Schüler und Assistent von Achim Freyer und war bereits als Bühnenbildner in Wuppertal und Frankfurt tätig. Die Auszeichnungen werden am 29. April 2007 im Rahmen einer Feierstunde im Stadttheater Gießen vergeben.

Mit dem Hein-Heckroth-Preis werden Bühnenbildner ausgezeichnet, die in ihren Arbeiten die Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst kreativ einfließen lassen – ganz im Sinne des künstlerischen Erbes des Malers und Bühnenbildners Hein Heckroth (1901 – 1970). Zu den früheren Preisträgern zählen Erich Wonder und Karl-Ernst Herrmann sowie die Nachwuchspreisträger Annette Murschetz und Bettina Kraus.


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