IBA: Gemeinsame Absage von Städten, Kreisen und Land

Die Internationale Bauausstellung Frankfurt Rhein Main Metropolitana – kurz IBA – war Anfang Juli einvernehmlich von der in Gründung befindlichen Kulturfonds GmbH und der hessischen Landesregierung abgesagt worden. Ursula Jungherr, Vorsitzende des Vorbereitungsausschusses zur Gründung, und Wissenschaftsminister Udo Corts hatten diesen gemeinsamen Beschluss Anfang Juli gemeinsam verkündet. Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst weist damit eine Äußerung des Direktors des Planungsverbands Frankfurt/Rhein-Main, Stephan Wildhirt, die hessische Landesregierung habe das Projekt abgesagt, als unzutreffend zurück.

11.08.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Es herrsche Einvernehmen zwischen Kreisen, Städten und Gemeinden und der Landesregierung, dass unter anderem auch die finanziellen Unwägbarkeiten zu groß sein. Eine der wesentlichen offenen Fragen war dabei, inwieweit das 50-Millionen-Euro-Vorhaben IBA tatsächlich zu einem nennenswerten Teil aus EU-Mitteln finanziert werden kann, wie es die der aktuellen Diskussion zugrunde liegende Machbarkeits-Studie des Frankfurter Planungsbüros Jourdan und Müller vorgeschlagen hatte. Grundsätzlich war bei den Überlegungen zur Vorbereitung der IBA davon ausgegangen worden, dass für deren Realisierung keine neuen Investitionsmittel aufgebracht werden müssten.


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