Robert Gernhardt Preis

"In der hessischen Literaturszene fest etabliert"

Der Robert Gernhardt Preis soll Autorinnen und Autoren die Realisierung eines größeren literarischen Vorhabens ermöglichen. Die Auszeichnung, die nach dem 1937 in Reval geborenen und 2006 in Frankfurt am Main gestorbenen Autor, Zeichner und Maler Robert Gernhardt benannt ist, wird seit 2009 einmal jährlich an zwei Preisträger mit einem Preisgeld von jeweils 12.000 Euro vergeben. Bewerbungen um den Robert Gernhardt Preis 2014 sind ab sofort möglich.

10.12.2013 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

"Der Robert Gernhardt Preis hat sich seit seiner Einrichtung vor vier Jahren in der hessischen Literaturszene fest etabliert und genießt großes Ansehen", sagte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann. "Das Konzept, ein noch nicht vollendetes literarisches Projekt auszuzeichnen, ist zu einem herausragenden Pfeiler in der hessischen Autorenförderung geworden: Sechs der bisher ausgezeichneten Roman- bzw. Lyrikprojekte wurden inzwischen erfolgreich veröffentlicht." Die Ministerin dankte dem Preisstifter, der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, für das große Engagement in der Literaturförderung: "Ohne die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen könnte es diesen Preis nicht geben", fügte sie hinzu.

"Als Förderbank ist es unsere Aufgabe, die Entwicklung des Landes Hessen zu unterstützen. Ein vielfältiges und reiches kulturelles Leben zeichnet Hessen aus und hierzu möchten wir mit dem Robert Gernhardt Preis einen Beitrag leisten. Die Freude an der Lektüre Gernhardts und der Preisträger wirkt ansteckend und wenn sich dadurch literarische Talente in Hessen zum Schreiben ermutigt fühlen, dann ist das in unserem Sinn nachhaltige Förderung", sagte Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank.

Bis zum 31. März 2014 (Poststempel) können sich Autorinnen und Autoren mit einem Bezug zu Hessen im Lebenslauf oder im geplanten literarischen Projekt um den Robert Gernhardt Preis bewerben. Voraussetzung sind mindestens zwei selbständige Veröffentlichungen. Einzureichen sind ein bis zu drei Seiten umfassendes Exposé des literarischen Vorhabens, eine sechsseitige Textprobe und ein Lebenslauf mit Liste der Veröffentlichungen. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige Jury.

Bewerbungen sind an das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Referat Literaturförderung, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden, zu richten.

Bisherige Preisträger waren Andreas Maier (2009), Elsemarie Maletzke und Christian Golusda (2009), Peter Kurzeck (2010), Andreas Martin Widmann (2010), Thomas Gsella (2011), Matthias Göritz (2011), Pete Smith (2012), Frank Witzel (2012), Paulus Böhmer (2013) und Ricarda Junge (2013).


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