KMK-Präsident Tesch zieht positive Halbzeitbilanz der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

Minister Henry Tesch, Präsident der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK), nimmt heute im Rahmen der dreitägigen UNESCO-Weltkonferenz "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) in Bonn an einem Ministergespräch teil. Ziel des Treffens ist ein Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern bei der Umsetzung von BNE.

31.03.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

KMK-Präsident Tesch unterstrich vorab die Wichtigkeit der UNESCO-Konferenz: "Nachhaltige Entwicklung verlangt von uns das Bewusstsein, dass unser heutiges Handeln Auswirkungen für künftige Generationen hat. Wir alle tragen Verantwortung für eine zukunftsfähige weltweite Entwicklung."

Die Konferenz wird von der UNESCO und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission organisiert. Es werden 700 Teilnehmer aus aller Welt erwartet. Ziel ist es, den bedeutenden Beitrag, den BNE für Bildung leistet, herauszustellen, eine Bilanz der bisherigen Ergebnisse zu ziehen sowie die nächsten Aktivitäten zu diskutieren.

BNE ist keine rein nationale Aufgabe. Deshalb haben die Vereinten Nationen für die Jahre 2005 bis 2014 die Dekade "Bildung für eine nachhaltige Entwicklung" ausgerufen. Die dort vertretenen Staaten verpflichten sich, ihre Politik auf eine dauerhaft tragfähige Entwicklung auszurichten, um die Lebensgrundlagen von Mensch und Umwelt auf allen Kontinenten jetzt und zukünftig zu sichern. Damit soll signalisiert werden, dass Bildung und Lernprozesse die treibende Kraft für Veränderungen und damit die Grundlage für die Annäherung an eine Nachhaltige Entwicklung sind. Die UNESCO koordiniert das Projekt.

Hauptaufgabe der BNE ist es, so KMK-Präsident Tesch, das Verständnis junger Menschen für die weltweiten Zusammenhänge der ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekte zu fördern. Tragende Säule hierbei ist die schulische Bildung. "Bildung für nachhaltige Entwicklung muss zum Grundanliegen einer jeden Schule werden," fordert Tesch.


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