"Kulturelle Vielfalt sichtbar machen und Profil schärfen"

"Die Arbeit der Kulturregion gGmbH ist wichtig, um die Potenziale der Metropolenregion Frankfurt RheinMain national und international sichtbar zu machen und dabei Synergie-Effekte durch verstärkte Vernetzung und intensivere Kooperation der beteiligten Partner nutzbar zu machen. Die Landesregierung begrüßt die Aktivitäten im Interesse einer noch klareren kulturellen Profilierung von Region und Land." Das hat der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, heute bei einem Informationsbesuch in der Geschäftsstelle der KulturRegion Frankfurt RheinMain GmbH in Frankfurt hervorgehoben.

12.12.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Die KulturRegion Frankfurt RheinMain gGmbH ist ein freiwilliger, bundesländerübergreifender Zusammenschluss von 25 Gebietskörperschaften und des Planungsverbands Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main. Aufgabe des fünfköpfigen Teams unter der Leitung von Geschäftsführer Konrad Dörner ist die Förderung der Kultur durch Schaffung und Durchführung regional, überregional und international bedeutsamer Kulturprojekte und Veranstaltungen. Zur Finanzierung der Aktivitäten zahlen die Gesellschafter eine Pauschale, die sich nach der jeweiligen Zahl der Einwohner bemisst. Zu den Projekten der Kulturregion gGmbH gehört beispielsweise die "Route der Industriekultur". Die Gesellschaft war am 21. Dezember 2005 gegründet worden.

Dörner, der seit Januar 2006 Geschäftsführer ist, zog eine positive Bilanz der Arbeit im zweiten Jahr des Bestehens: "Wir wollen die Identität mit der Region stärken – das ist gelungen: Wir haben höhere Besucherzahlen, mehr Aufmerksamkeit, mehr Akzeptanz und eine herausragende Medienpräsenz gemessen an unserer Größe." Diesen Weg werde die Gesellschaft auch 2008 fortsetzen. Dörner nannte einige der in Planung befindlichen Projekte, deren Finanzierung allerdings noch nicht gesichert sei: "Wegekultur RheinMain", "Starke Stücke RheinMain", "KulturKalender RheinMain" und "Schlösser, Burgen und Paläste RheinMain".

Es ist ein Anliegen der Landesregierung, die kulturellen Aktivitäten besonders im Rhein-Main-Gebiet stärker zu vernetzen. Die Gründung der KulturRegion gGmbH steht damit ebenso im Zusammenhang wie die geplante Gründung einer Kulturfonds GmbH.

Im Juli dieses Jahres hatte Staatssekretär Prof. Dr. Lorz die Internet-Plattform www.kulturportal-hessen.de frei geschaltet, die hessenweit Informationen zu Kulturinstitutionen wie Theatern, Museen, Kinos oder Galerien und zu Veranstaltungen wie Konzerten, Festivals, Ausstellungen, Diskussionsabenden, Vorträgen bietet. Der Staatssekretär wies darauf hin, dass die hessische Kulturwirtschaft mit ihren rund 120.000 Beschäftigten ein ähnlich wichtiger Arbeitsmarktfaktor sei wie "klassische" Branchen wie etwa Automobil- oder Chemieindustrie: Rund 22.000 Unternehmen erwirtschafteten einen Jahresumsatz von etwa 19 Milliarden Euro; das entspreche rund fünf Prozent der in Hessen erzielten Umsätze.


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