Neue Spielstätte an altem Ort

Mit Bauhelm, Hammer und Meißel haben Kulturministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Staatssekretär Gerhard Wack in Anwesenheit des Architekten Markus Kiwitter und der Theatermacher von Überzwerg, Bob Ziegenbalg, Detlef Kraemer und Christoph Dewes heute (2. April 2009) mit einem symbolischen Spatenstich den offiziellen Beginn der Bauarbeiten eingeläutet. Das Theater Überzwerg ist damit landesweit das erste Projekt, das Mittel aus dem Konjunkturpakt Saar erhält.

02.04.2009 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

"Das Theater gilt als renommiertestes Kinder- und Jugendtheater in der ganzen Region und leistet hervorragende pädagogische Arbeit. Die Investitionen unterstreichen den besonderen Stellenwert, den Überzwerg in unserer Kulturregion einnimmt", erklärte Ministerin Kramp-Karrenbauer.

"Mit dem Spatenstich am Theater Überzwerg geben wir auch den Startschuss für das Investitionsprogramm Hochbau im Rahmen des Konjunkturpaktes Saar", erklärte Finanzstaatssekretär Gerhard Wack. Die Mittel für das Projekt wurden aus Mitteln des Landeshaushaltes aktiviert um der Wirtschaft in Zeiten der Finanzkrise Konjunkturimpulse zu geben. Für den Bereich Hochbau des Landes stünden in 2009 insgesamt 40 Mio Euro zur Verfügung. Der Konjunkturpakt des Landes umfasst ingesamt ein Volumen von 260 Mio Euro , 129 Mio davon stammen aus Bundesmitteln.

Das Gebäude in der Scharnhorststraße in St. Arnual wird komplett renoviert und modernisiert. Dabei wird vor allem auf einen kindgerechten Umbau und verbesserte Möglichkeiten für den Theaterbetrieb geachtet. Im Rahmen der Baumaßnahme werden das Dach und die Fassade saniert, Energiesparmaßnahmen durchgeführt, neue Fenster und Türen eingebaut und sanitäre Anlagen erneuert. Elektroarbeiten, neue Bodenbeläge, Maler- und Tapezierarbeiten sowie eine Klimaanlage für den Theaterraum runden die Renovierungsarbeiten ab. Darüber hinaus wird der Eingangsbereich mit einem Wintergarten überdacht, um Kindern bei schlechter Witterung einen besseren Schutz zu bieten.

Die Kosten für die Baumaßnahme belaufen sich auf ca. 800 000 Euro, die zum größten Teil vom Land aus dem Investitionsprogramm Hochbau erbracht werden. 150 000 Euro hat die Landeshauptstadt als Kofinanzierungsanteil zugesagt.


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