"Viel Raum für Kreativität in der ´Alten Post´"

Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, und der Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel, Dr. Michael Eissenhauer, haben heute die für die Museumspädagogik umgebauten Räume in der so genannten "Alten Post" der Öffentlichkeit vorgestellt. "Hier ist viel Raum für Kreativität", sagten sie im Hinblick auf die flexiblen Nutzungsmöglichkeiten. Begeistert waren auch die Schüler der Klasse 3a der Grundschule von Harleshausen bei Kassel, die die neu gestalten Räume einem ersten "Praxistest" unterzogen.

22.05.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Die museumspädagogische Abteilung ist in dem historischen Gebäude von 1897 von nun an unter Bedingungen untergebracht, die modernen Anforderungen an Büros und Aktionsräume entsprechen. Damit ist der erste Bauabschnitt eines ersten, wichtigen Teilprojekts zur Neuordnung der Museumslandschaft Kassel abgeschlossen: "Die museumspädagogische Vermittlung der künstlerischen Bedeutung der Kasseler Kunstschätze eines der zentralen Anliegen des Projekts ,Museumslandschaft Kassel´", sagte Staatssekretär Prof. Lorz.

"Das Gebäude ist ideal, da es im Obergeschoss Platz für die Büros der Mitarbeiter bietet und in unmittelbarer Nähe der Sammlungen liegt", freute sich Dr. Eissenhauer. "Viele unserer Angebote verbinden Erläuterungen vor den Originalen mit einem kreativen Programmteil in den Räumen der Museumspädagogik; daher sind kurze Wege wichtig." Ein rund fünfzig Quadratmeter großer Veranstaltungsraum bildet den Mittelpunkt des neuen Domizils. Er wurde von dem Kasseler Architekturbüro Schultze und Schulze so gestaltet, dass er für kleine Gruppen, aber auch für ganze Schulklassen genügend Platz bietet.

Nach wenigen Monaten Bauzeit wurde der Umbau rechtzeitig vor der documenta 12 abgeschlossen. Mit 355.000 Euro blieben die Kosten nach Angaben des betreuenden Hessischen Baumanagements im Plan. In einem zweiten Bauabschnitt sollen demnächst Dach, Fassade und Außenbereich saniert werden. Zeitnah kann nun auch mit dem Umbau des historischen Stationsgebäudes an der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 1 zum Besucherzentrum begonnen werden, in dem die Museumspädagogik bisher untergebracht war. Mehr Service für die Besucher ist dabei das Ziel: In zwei Besucherzentren – einem am Herkules und einem am stadtseitigen Eingang des Parks – sollen die Besucher künftig empfangen werden. Dort werden wichtige Informationen zum Park und den Sammlungen verfügbar sein. Mit den Planungen zur Umgestaltung des historischen Stationsgebäudes ist erneut das Büro Schultze und Schulze beauftragt.


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