100.000 Euro für Renovierung des Maximilianschlosses in Jesberg

Das Land Hessen beteiligt sich mit 100.000 Euro an der auf insgesamt 1,2 Millionen Euro veranschlagten Sanierung des Maximilianschlosses in Jesberg im Schwalm-Eder-Kreis. Mit dieser Förderung ermöglicht Kunstminister Udo Corts die Instandsetzung der Fassade und des Daches.

30.03.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Barockschloss in der nordhessischen Gemeinde wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts für Prinz Maximilian von Hessen, einen Sohn des Landgrafen Karl von Hessen-Kassel, am Fuße des Kellerwaldes erbaut. Später unter anderem als Amtsgericht, Archiv, Gefängnis und Wohnheim für Asylbewerber genutzt, stand es zuletzt mehrere Jahre in baufälligem Zustand leer. Der Schwalm-Eder-Kreis verkaufte das denkmalgeschützte Bauwerk, von dem neben dem Hauptbau einer der beiden Flügelbauten mit Mansarddach und Zwerchgiebel erhalten ist, schließlich an das Deutsche Rote Kreuz (Kreisverband Schwalm-Eder) zum symbolischen Preis von einem Euro. Das Schloss soll künftig als Seniorenzentrum und für Veranstaltungen genutzt werden.

Die Renovierung wird aus Zuschüssen des Landes und des Kreises, aus Eigenmitteln des Deutschen Roten Kreuzes sowie Geldern des Forschungsprogramms "Stadtumbau West" finanziert. Mit diesem Programm will das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen städtebauliche Probleme überwinden helfen, die durch Strukturwandel und demographische Entwicklung besonders in ländlichen Regionen auftreten.


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