93 000 Euro für die HTW
Mit einer Zuwendung in Höhe von rd. 93 000 Euro aus dem Landesforschungsförderungsprogramm unterstützt das Wissenschaftsministerium ein neues Forschungsprojekt an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW). Im Rahmen des Projektes werden hochdehnungsempfindliche Sensorschichten entwickelt. Sie sollen in den Bereichen Mechatronik/Sensortechnik zum Einsatz kommen und dort für noch präzisere Steuerungsmöglichkeiten bei hoch empfindlichen Geräten sorgen. Verantwortlicher Projektleiter ist Professor Dr. Günter Schultes.
28.06.2004 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland"Angewandte Forschung und Entwicklung sind zentrale Bausteine in der Zukunftsstrategie unseres Landes. Mit ihrem speziellen Auftrag praxisnaher Wissenschaft spielt die HTW dabei eine besondere Rolle. Das neue Projekt fügt sich in diese Zielorientierung ein", erklärte Wissenschaftsminister Jürgen Schreier am Montag (28.6.04). "Darüber hinaus fließen die Ergebnisse dieses und weiterer Forschungsprojekte unmittelbar in den soeben erfolgreich akkreditierten Bachelor- und Master-Studiengang Mechatronik/Sensortechnik ein. Das unterstreicht die Leistungsfähigkeit der Hochschule und steigert die Attraktivität für Studierende."
Sensoren sind kleine oder gar miniaturisierte Elemente, die als Messfühler insbesondere zur Steuerung und Regelung eingesetzt werden. Die hochdehnungs-empfindlichen Sensorschichten bestehen aus einem Grundmaterial mit eingebetteten metallischen Strukturen, die über eine hohe Langzeitstabilität verfügen. Diese Eigenschaften benötigen Sensoren, die hohen Belastungen wie Druck, Kraft und Beschleunigung ausgesetzt sind. Mit diesem neuen Verfahren können sehr viel empfindlichere Sensoren entwickelt werden als die heute bekannten.
Professor Dr. Schultes kann auf eine mehr als zehnjährige industrielle Tätigkeit zurückblicken und lehrt seit sechs Jahren an der HTW. Das neue Forschungsprojekt verfolgt das Ziel, den Technologietransfer im Saarland zu stärken und Unterstützung von der Industrie bzw. im Rahmen überregionaler Förderprogramme einzuwerben. Auf der Grundlage neuer Forschungsergebnisse sollen weitere neue Produkte entwickelt werden.
Im Rahmen des Projekts arbeitet Professor Dr. Schultes eng mit der Fachrichtung "Technische Physik" der Universität des Saarlandes, dem Institut für Neue Materialien in Saarbrücken und dem Materialforschungszentrum Freiburg zusammen. Das Projekt soll innerhalb eines Jahres verwirklicht werden.
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