Damp erweitert mit 2,4 Millionen Euro Landeshilfe sein Kurmittelhaus

Das Ostseebad Damp wird Ende 2008 um ein touristisches Aushängeschild reicher sein und über 28 neue Arbeitsplätze verfügen: Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann überreichte heute (23. Oktober) für den Ausbau des Kurmittelhauses an Damps Bürgermeister Horst Böttcher einen Zuwendungsbescheid über rund 2,4 Millionen Euro.

23.10.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein

"Mit der Erweiterung und Neustrukturierung des Kurmittelhauses ist die Gemeinde hervorragend für die touristische Zukunft gewappnet", sagte Austermann und erinnerte daran, dass bereits im Jahr 2001 rund 2,2 Millionen Euro aus dem Regionalprogramm 2000 für grundlegende Umstrukturierungen im Therapie-Zentrum des Hauses zukunftsweisend umgesetzt wurden. Parallel sei damals - ausschließlich mit Eigenmitteln - in einen attraktiven Wellnessbereich investiert worden. Da aber bereits schon nach kurzer Zeit Kapazitätsengpässe wegen der außerordentlich guten Auslastung aufgetreten seien, stehe nun die nächste wichtige Erweiterung an.

Nach den Worten von Austermann ist unter anderem die Erweiterung der Eingangshalle, die Verlegung und Schaffung neuer Ruheräume, der Einbau moderner Fitnessanlagen die Errichtung einer Liegewiese, die Erweiterung um die Traditionelle chinesische Therapie und die Erneuerung der Fassade geplant. Mit dem Vorhaben soll noch Ende des Jahres begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Ende März 2008 vorgesehen.

Wie Austermann sagte, erhalte Schleswig-Holstein mit dem erweiterten Damper Kurmittelhaus ein Gesamtangebot, das die Verzahnung von Akut-Medizin über Rehabilitation, Prävention bis hin zur Touristik konsequent umsetze. Das Ostseebad Damp sei dank der professionellen Aktivitäten der Damp Holding AG einer der erfolgreichsten Tourismusstandorte im Land. "Damp hat frühzeitig den Trend zum Gesundheits- und Wellnessurlaub aufgegriffen und entsprechende Angebote geschaffen und vermarktet", sagte der Minister.

Die Gesamtkosten des Projektes betragen 5,4 Millionen Euro. Der Zuschuss für das Projekt stammt aus dem Regionalprogramm 2000, das unter anderem durch Mittel der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" gespeist wird. Die Zahl der Mitarbeiter im Kurmittelhaus - zur Zeit sind es 250 - wird durch die Erweiterung auf 278 aufgestockt.


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