"Ein Kompliment für das Filmland Hessen"

Als Kompliment für das Filmland Hessen hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, die Oscar-Nominierung des Films "Die Fälscher" gewertet, der nun mit vier anderen internationalen Filmen in das entscheidende Rennen um die begehrte Auszeichnung für den besten nichtenglischsprachigen Film geht: "Die Fälscher" wurde 2006 von Hessen Invest Film mit 65.000 Euro gefördert. "Das zeigt das professionelle Gespür hessischer Akteure und Kommissionsmitglieder für erfolgreiche Stoffe und Personen", sagte der Minister. "Die Fördersumme mag im Verhältnis zu den gesamten Produktionskosten von 4,2 Millionen Euro bescheiden sein; sie dokumentiert freilich eine Stärke des Filmlands Hessen: Das Geld wurde für die visuellen Effekte des Films bei TVT Postproduktion in Frankfurt ausgegeben."

24.01.2008 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

"Die Fälscher" ist die authentische Geschichte der größten Falschgeldaktion aller Zeiten. Der Film nach dem Buch "Des Teufels Werkstatt" des ehemaligen KZ-Häftlings Adolf Burger – Drehbuch und Regie: Stefan Ruzowitzky –, zeigt das Schicksal einer Gruppe von Juden in der Zeit von 1942 bis 1945. Protagonist ist Salomon Sorowitsch, König der Geldfälscher und charmanter Berufskrimineller aus Überzeugung. Im Konzentrationslager Sachsenhausen werden er und einige seiner Leidensgenossen von den anderen Häftlingen streng abgetrennt. Auf Befehl der höchsten Nazi-Offiziere sollen sie Pfund-Noten und US-Dollar in Milliardenwerten fälschen. Sorowitschs Freund Adolf Burger versucht jedoch, die Arbeit zu sabotieren. Er erkennt: "Wir finanzieren den Nazis mit unseren Blüten den Krieg." Burger stellt sich mit seinen Idealen gegen alle anderen, die sich in der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges mit dem Bösen arrangieren wollen. Im Vordergrund des Dramas steht nicht das Leben im Konzentrationslager, sondern die moralische Frage, ob der Zweck die Mittel heiligt.


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