Einvernehmen mit den Kirchen: Bekenntnisschulen gehören zum Grundschulverbund

Die Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche haben in der heutigen Anhörung des Landtags den Wunsch geäußert, Bekenntnisschulen als Teil eines Grundschulverbundes fortzuführen. Der Gesetzentwurf der Landesregierung sieht vor, dass Grundschulen mit weniger als zwei Klassen pro Jahrgang möglichst als Teilstandort mit einer Grundschule im Verbund geführt werden sollen.

24.05.2006 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Mit dieser Regelung wird auch bei zurückgehenden Schülerzahlen ein differenziertes und wohnortnahes Angebot ermöglicht. Das kommt den Wünschen der Eltern entgegen. Mit den beiden Kirchen wurde in einem intensiven Dialog Einvernehmen über die von den Kirchen heute vorgetragene Lösung erzielt. Diese ist im gemeinsamen Interesse der Kirchen und des Landes.

"Ich freue mich, dass die Kirchen Bekenntnisschulen - deren Arbeit ich hoch schätze - in diesen Grundschulverbund integrieren wollen" , erklärte Schulministerin Barbara Sommer.

In Nordrhein-Westfalen gibt es insgesamt 758.000 Grundschüler in rund 3.500 Grundschulen. Davon sind rund 1.200 Schulen landesweit in konfessioneller Trägerschaft ( 1115 katholisch, 101 evangelisch).


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