Endspurt bei der Sanierung des Staatstheaters Kassel

Die Sanierung des Staatstheaters Kassel geht in die Schlussphase. Die Mitglieder von Lenkungs- und Verwaltungsausschuss haben heute unter Leitung des Staatssekretärs im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Leonhard, und gemeinsam mit Vertretern der Stadt, der Theaterleitung und des Hessischen Baumanagements die Baustelle besichtigt und den Stand der Arbeiten erörtert.

06.12.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Das mit rund 35 Millionen Euro veranschlagte, vom Land und der Stadt Kassel gemeinsam finanzierte Projekt liegt im Zeitplan: Die Nutzung der Ersatzspielstätten Kuppeltheater und documenta-Halle wird mit Ablauf dieses Jahres beendet. Die feierliche Wiedereröffnung des Opern- und Schauspielhauses findet am Wochenende 3./4. Februar 2007 mit den Premieren von Richard Wagners „Tristan und Isolde“ und Friedrich Schillers „Don Carlos“ statt.

Staatssekretär Prof. Dr. Leonhard sagte, wie bei jedem Bauvorhaben habe man auch hier unvorhergesehene Schwierigkeiten bewältigen müssen. „Da alle an einem Strang ziehen, sind solche Probleme freilich lösbar.“ Auch Bürgermeister Thomas-Erik Junge hob hervor, dass es der Stadt Kassel und dem Land Hessen als Bauherren gemeinsam gelungen sei, zahlreiche Probleme zu lösen und das Staatstheater den heutigen Theaterbedürfnissen anzupassen. Er lobte den hervorragenden Einsatz der Künstler und Mitarbeiter des Kasseler Staatstheaters während der Umbauphase. Sie hätten an den Ersatzspielstätten Hervorragendes geleistet, das Publikum sei ihnen gefolgt. „Jetzt kann das Stammhaus für viele interessante Inszenierungen wieder in Besitz genommen werden.“

Bei den Sanierungsarbeiten standen die Verbesserung des Brandschutzes und die Beseitigung von Sicherheitsmängeln im Vordergrund. Außerdem wurde die Haustechnik modernisiert und insbesondere das Foyer des Großen Hauses völlig neu gestaltet. Dadurch verbessern sich künftig auch die Bedingungen für die Bewirtung des Publikums spürbar. Die in den Planungen ursprünglich nicht vorgesehene komplette Erneuerung der Bestuhlung im Kleinen Haus ließ sich nur dank einer Spendenaktion der Fördergesellschaft des Staatstheaters verwirklichen. Die Spender werden daher zum Dank für den 26. Januar 2007 zu einer Veranstaltung in das Staatstheater eingeladen.


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