Erster blauer Hirsch der Kulturhauptstadt 2007 in Saarbrücker Revier gesichtet

Der Hirsch, das Wappentier der Kulturhauptstadt 2007, ist in Saarbrücken angekommen. Kultusminister Jürgen Schreier und Oberbürgermeisterin Charlotte Britz haben den ersten blauen Stahlhirsch heute (6.12.2006) vor dem Saarbrücker Rathaus in seinem neuen Revier aufgestellt.

06.12.2006 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Insgesamt 80 lebensgroße Stahlhirsche sind von Arcelor in Belgien für die Macher des europäischen Kulturhauptstadtjahres produziert worden. 23 blaue Stahlhirsche finden in diesen Tagen ihren Weg aus Luxemburg ins Saarland, um in den Landkreisen, an Veranstaltungsorten, in der Landeshauptstadt und vor dem Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft für das europäische Großprojekt zu werben. Jeder Hirsch ist 1,83 Meter groß und bringt rund 300 kg auf die Waage. Er wird landesweit auf die insgesamt 114 Veranstaltungen hinweisen, die das Saarland als Projektpartner zum Kulturhauptstadtjahr 2007 beisteuert. Insgesamt werden im kommenden Jahr über 450 Veranstaltungen unter dem Zeichen des Hirsches stattfinden, die die künstlerische Vielseitigkeit der Großregion in Europa widerspiegelt.

Kultusminister Jürgen Schreier: "Wir sind stolz auf unser saarländisches Programm, das nicht nur von unseren großen Kulturträgern im Land präsentiert, sondern auch von vielen kleinen Initiativen getragen wird. Ich bin sicher, das erweiterte Kulturhauptstadtprojekt wird auch über 2007 hinaus nachhaltig Wirkung zeigen.“ Das Saarland hat neben Luxemburg die meisten grenzüberschreitenden Projekte initiiert.

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz: "Die Idee einer grenzenlosen Kulturhauptstadt in der Großregion ist eine spannende Zukunftsvision, deshalb beteiligen wir uns als Stadt mit 14 eigenen Beiträgen. Saarbrücken ist das kulturelle Herz des Saarlandes. Wichtig ist, dass die Kulturprojekte in Saarbrücken nicht nur in den etablierten Häusern stattfinden wird, sondern dass sie auf den Straßen und Plätzen erlebbar sein wird."


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