Euterpe kehrt auf das Dach des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zurück

Das Dach des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden bevölkert sich wieder. Die Figurengruppe "Muse Euterpe von Panthern gezogen" kehrt nach einjähriger Restaurierung als erste von vier Gruppen auf das Dach des Staatstheaters zurück. Der Staatssekretär des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Intendant Dr. Manfred Beilharz und Stadträtin Rita Thies haben "Euterpe" heute in Empfang genommen. Die Skulptur hatte die Aufgabe, die Kunst des Flötenspieles und damit im übertragenen Sinne des Orchesters zu schützen.

05.11.2004 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Zwischenzeitlich bedurfte Euterpe selbst des Schutzes vor dem sauren Regen. Das Hessische Staatstheater wird vollständig saniert. An der Sandsteinfassade wird seit 1998 gearbeitet. Zusätzlich werden seit 2001 Haus- und Bühnentechnik sowie Zuschauerräume erneuert. Die Sanierung soll bis 2007 abgeschlossen sein. Die Kosten der Grundsanierung in Höhe von 28,12 Mio. Euro trägt das Land zu 80 und die Stadt Wiesbaden zu 20 Prozent. Die äußerlich sichtbare Sandsteinsanierung, die im Jahr 2006 abgeschlossen sein soll, erfordert weitere Mittel in Höhe von rund 4,13 Mio. Euro, von denen das Land 52 und die Stadt 48 Prozent trägt.

Staatssekretär Leonhard betonte ausdrücklich, dass die Bauarbeiten der Grundsanierung ohne Beeinträchtigung für das Publikum ausschließlich in den Theaterferien durchgeführt werden. "In diesem Jahr geht es zunächst um eine Verbesserung des Brandschutzes. In den Theaterferien im nächsten Jahr sollen im Großen Haus der Zuschauerraum, die Bühnentechnik und die Klimatisierung erneuert werden", kündigte Leonhard an.


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