"Experimentell, unterirdisch, anders"

Es ist gute Tradition, dass ein Vertreter des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst eines der – nach Aussagen der Veranstalter – ´wichtigsten Festivals für Independent Film in Deutschland´ eröffnet. Das 19. exground filmfest, so Staatssekretär Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, verzeichne eine nochmalige Steigerung von Qualität und Quantität. Leonhard eröffnete das Festival am Abend in der Filmbühne Caligari; es dauert bis 26. November. Das Festival wird unter anderem durch die Filmförderung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst unterstützt.

17.11.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Das Kunstwort ´exground´ forme experimental und underground zu einem neuen Begriff, der dieses Filmfest treffend charakterisiere. Es sei experimentell, unterirdisch, eben anders: Auf diesem Filmfest sieht man nicht Alltägliches, vielmehr kleine und große Besonderheiten und sicher nicht immer "leichte Kost", unabhängig produzierte Kurz- und Langfilme eben, die nicht in irgendeine Schublade passen. "Genau das macht die Eigenart dieses Festivals aus", so der Staatssekretär.

Er wies darauf hin, dass sich die Zahl der Einsendungen gegenüber dem vergangenen Jahr noch einmal erhöht habe. Mehr als 2.000 Einreichungen aus 67 Ländern seien eingegangen. Daraus stellten die Veranstalter ein Programm aus rund 250 Produktionen, darunter vielen Premieren zusammen, die in den fünf Sektionen American Independents, News from Asia, International, Dokumentationen und Kurzfilme zu sehen sein werden. Außerdem werden zahlreiche Rahmenveranstaltungen angeboten. Das Festival sei Baustein des ambitionierten Programms ´Filmland Hessen´. Hessen, so Leonhard, sei Festivalland in allen Sparten des Films. Von dem A-Kategorie-Kinderfilmfestival "LUCAS" über das "eDIT Filmmaker´s Festival", das europaweit führende Festival der digitalen Postproduction, bis zum Kasseler Video- und Dokumentarfilmfest.


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