Historisches Stationsgebäude wird zum Besucherzentrum Wilhelmshöhe der Museumslandschaft Hessen Kassel umgebaut
Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz, und der stellvertretende Direktor der Museumslandschaft Hessen Kassel, Dr. Ulf Leinweber, haben heute den Startschuss für die Sanierung des historischen Stationsgebäudes gegeben. Sein Ausbau zum Besucherzentrum Wilhelmshöhe markiert einen weiteren Schritt zur strukturellen Optimierung der Museumslandschaft Hessen Kassel. Als östlicher Zugang in den Bergpark wird das Stationsgebäude künftig das einladende Entree für Besucher sein, die zu Bergpark und Schloss mit der Straßenbahn oder auch dem eigenen Wagen anreisen Die Baukosten betragen eine Million Euro, die Eröffnung ist für das Frühjahr 2008 vorgesehen.
14.08.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst"Wir wollen mit einer Verbesserung des Services und der Besucherorientierung noch mehr Gäste nach Kassel locken und zu einem Besuch dieses einmaligen Ensembles aus Museen, Schlössern und Gärten animieren," sagte Staatssekretär Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz.
Dr. Ulf Leinweber wies darauf hin, dass die Sanierung des Stationsgebäudes nach dem Umzug der Museumspädagogik in die zuvor sanierte Alte Post im Mai ein weiterer wichtiger Baustein für die Entwicklung eines konsistenten Besucherservicekonzeptes sei. Den Gästen werde hier, so Leinweber, ein Service geboten, den sie als Besucher einer Kultur- und Freizeiteinrichtung dieses Ranges zu Recht erwarten dürften. Das Informationsangebot sieht neben Broschüren und Flyern auch eine persönliche Ansprache und Beratung vor; überdies wird ein Raum zur Depo¬nierung von Gepäck eingerichtet. Die derzeit eher kleinen Innenräume im Erdgeschoss des von dem Kasseler Architekten Georg Karl Wilhelm Kegel 1898 errichteten denkmalgeschützten Gebäudes werden dazu nach Plänen des Kasseler Architekturbüros Schultze & Schulze zu größeren Einheiten, darunter einer Empfangshalle, umgestaltet. "Mit diesen großzügigen Räumen kehrt der frühere Eindruck des historischen Wartesaals zurück", freut sich Dr. Ulf Leinweber, der betonte, dass alle Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege vorgenommen werden.
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