Klassikstiftung Weimar: Bund erhöht Zuwendung

Als erfreulichen und überfälligen Schritt hat die Thüringer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Prof. Dr. Dagmar Schipanski, die Erhöhung des Bundeszuschusses für die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen bezeichnet.

10.06.2004 Thüringen Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst, Thüringen (bis 08.2005)

"Der Bund hat seine Zuwendungen trotz der Fusion der Stiftung Weimarer Klassik mit den Kunstsammlungen 2003 bisher nicht erhöht." Das Land zahle hingegen seit der Fusion ebenso wie die Stadt Weimar mehr an die Stiftung, um dem Zuwachs an Aufgaben und Bedeutung durch die Kunstsammlungen gerecht zu werden.

"Dass der Bund die bereits seit Monaten ausgehandelte Erhöhung seiner Zuschüsse jetzt auch endlich öffentlich verkündet, freut mich sehr. Damit wird die zweitgrößte Stiftung Deutschlands, deren nationale Bedeutung für die deutsche Kulturlandschaft unstrittig ist, auf bessere Füße gestellt", so die Ministerin.

Das Land zahlt jährlich 6,846 Millionen Euro, der Bund bisher 5,401 Millionen Euro, die Stadt Weimar 2,045 Millionen Euro. Ab 2005 erhöht der Bund seinen jährlichen Beitrag um rund 1,4 Millionen Euro. Für 2004 bewilligt der Bund der Stiftung 1,1 Millionen Euro Projektförderung unter anderem für die Maria Pawlowna-Ausstellung.


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