Kultusministerin Karin Wolff zum Tod von Roger Schutz
Mit großer Betroffenheit hat die Hessische Kultusministerin Karin Wolff, zuständig für Schule und Kirchenfragen, auf den gewaltsamen Tod des Gründers und Priors der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé, Roger Schutz, reagiert.
19.08.2005 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen"Mit dem Tod von Frère Roger hat die christliche Gemeinschaft eine herausragende Persönlichkeit verloren. Sein Leben war der Zusammenführung von evangelischen und katholischen Gläubigen gewidmet. Taizé ist durch ihn zum Sinnbild für ein von Frieden, Einfachheit und Güte geprägtes Miteinander geworden - vorgelebt durch den evangelischen Christen Roger Schutz", sagte Wolff.
Gerade für junge Menschen sei die Gemeinschaft von Taizé ein Anziehungspunkt. Jahr für Jahr kämen Tausende Jugendliche in das französische Dorf, um sich dort für eine Woche dem bescheidenen Leben der Brüder anzuschließen und an gemeinsamen Gebeten, Gesängen und Zeiten der Stille teilzunehmen. "Auch viele hessische Schülerinnen und Schüler sind auf ihrem persönlichen Glaubens- und Lebensweg durch das Erlebnis von Taizé gestärkt worden", so die Ministerin.
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