Mecklenburg-Vorpommern-Premiere des Films "Hände weg von Mississippi" im Beisein des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Am 22.03.2007 feierte der Film "Hände weg von Mississippi" in Anwesenheit des Kultusministers Henry Tesch, des Regisseurs Detlev Buck, einiger Darsteller, des Drehteams und der Komparsen im Kino Capitol Schwerin seine Mecklenburg-Vorpommern-Premiere. Der Film entstand auch mit Unterstützung der Kulturellen Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.
22.03.2007 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-VorpommernMinister Tesch würdigte im Anschluss an die Aufführung den neuesten Film von Detlev Buck als gelungenes Werk. "Es ist eine Geschichte, in der es um einen der schönsten Kinderträume - auch meiner Generation geht: Sommerferien bei der Oma auf dem Lande. Menschliche Werte wie Freundschaft, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein werden in dem Film positiv besetzt, ebenso der Erhalt einer gewachsenen Kulturlandschaft und das Engagement für die Gemeinschaft. Den Menschen zu vermitteln, dass diese Werte Lebensqualität bedeuten, und diese Lebensqualität zu erhalten ist, ist auch Anliegen des UNESCO-Biosphärenreservates", so der Minister. Nicht umsonst hat die Filmbewertungsstelle diesen Familienfilm mit dem Prädikat "besonders wertvoll" ausgezeichnet.
Die Außenaufnahmen des Films "Hände weg von Mississippi" wurden in der Region des UNESCO-Biosphärenreservates Schaalsee realisiert. Im Biosphärenreservat Schaalsee, einem geschützten Gebiet mit bezaubernder Landschaft und enormer ökologischer Bedeutung, fand man eine ideale Kulisse für die hintergründige Thematik des Films. Der Film wurde mit zahlreichen Komparsen aus der Region gedreht, die zur Mecklenburg-Vorpommern-Premiere in das Capitol eingeladen waren und erstmals ihr Produkt zu Gesicht bekamen. Der Film wurde auch deshalb mit der Regionalmarke "Für Leib und Seele" des Biosphärenreservats Schaalsee ausgezeichnet.
Im Anschluss an die erfolgreiche Premiere gab es einen kleinen Empfang für die Filmcrew und Journalisten. Dort fand Minister Tesch auch einige Worte zur Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern. Mit der am 1. Januar 2007 gestarteten neuen Bundesfilmförderung und dem neuen MEDIA-Programm, einer Initiative der Europäischen Union, wird auch weiterhin die kulturelle Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern Filmprojekte unterstützen und somit eine kleine Erfolgsgeschichte fortschreiben.
In den vergangenen Wochen hatte es zu dieser Frage einige Turbulenzen im Land gegeben. An dieser Stelle machte Minister Tesch gegenüber Filmemachern und Filmfreunden deutlich, dass das Ministerium die Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern effizienter gestalten will. Minister Tesch: "Wir versuchen im Moment Filmförderung in Mecklenburg-Vorpommern besser zu machen, zu einer Marke zu entwickeln. Einem kleinen Bundesland wie Mecklenburg-Vorpommern stehen dafür nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung. Wir haben in der Vergangenheit erlebt, dass diese begrenzten Ressourcen nur zum Teil für Filmprojekte eingesetzt wurden. Dieses Verhältnis wollen wir ändern. Wir wollen nachhaltiger, qualitativ höherwertiger fördern. Dabei muss nicht herauskommen, dass wir mehr fördern. Das hängt natürlich von der Qualität der Projekte ab. Und, natürlich müssen wir darauf achten, dass wir Filmemacher, den Nachwuchs und Locations aus dem Land Mecklenburg-Vorpommern mit unseren Steuergeldern fördern. Es gibt viele Facetten in diesem Kulturbereich, die wir einer Bewertung unterzogen haben. In der gesamten Diskussion haben wir immer deutlich gemacht, dass wir zu keinem Zeitpunkt an eine Kürzung der Filmfördermittel gedacht haben, wohl aber sehen, dass ein optimierter Einsatz dieser Projektfördermittel durchaus einen wesentlich nachhaltigeren Effekt für das Land Mecklenburg-Vorpommern haben kann. Daran arbeiten wir und ich lade alle herzlich dazu ein, in diesem Prozess mitzuwirken."
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