Neuordnung der Hochschullandschaft in Mecklenburg-Vorpommern
Dieses Land kann sich keine schwachen Hochschulen leisten. Wir brauchen gute Hochschulen, Hochschulen die Schwerpunkte bilden, die ein Profil haben, die groß genug sind in ihren Einrichtungen, um im internationalen Wettbewerb eine Rolle zu spielen. Wir brauchen gute Hochschulen. Im Interesse dieses Landes wird deshalb die Konzentration und Profilierung unserer Hochschulen fortgesetzt.
09.06.2005 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern"Prozesse kann man nur durch aktive Mitgestaltung beeinflussen. Mit der Absage des heutigen Gesprächs haben die Rektoren der Hochschulen eine gute Gelegenheit ausgelassen, gemeinsam und damit überzeugend sich mit ihren Interessen in den Prozess einzubringen", so der Bildungsminister. "Wer sich gegen Konzentration auf Schwerpunkte und Kooperation zwischen den Hochschulen ausspricht, der nimmt in Kauf, dass unsere Einrichtungen in der Zukunft nur noch zweit- und drittklassig sind", zitiert der Minister den Ministerpräsidenten unseres Landes.
Die Neuordnung der Hochschullandschaft geht weiter. Unzählige Gespräche haben stattgefunden, für weitere sind wir offen. Ziel ist es, nach der Sommerpause eine Novellierung des Landeshochschulgesetzes in den Landtag einzubringen. Damit soll im Landeshochschulgesetz eine Rechtsgrundlage geschaffen werden, die es erlaubt, durch Rechtsverordnung strukturbildende Maßnahmen zu schaffen. Parallel hierzu erfolgt die Abbildung der jeweiligen Hochschulstrukturen vor dem Hintergrund einer Wissenschaftsregion Mecklenburg-Vorpommern. Das Kabinett wird sich noch im Juli mit diesem Thema befassen.
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