Rund 640.000 EURO Projektfördermittel aus dem Landeshaushalt für freie Träger in der Hansestadt Rostock

"Auch in Wahlkampfzeiten sollte sachdienlich, konstruktiv und der Wahrheit entsprechend argumentiert werden. Ich kann weder den namentlichen Angriff auf Mitarbeiter meines Hauses noch falsche Behauptungen zur mangelnden Unterstützung freier Träger durch das Kultusministerium nachvollziehen", erklärt Kultusminister Prof. Dr. Dr. med. Hans-Robert Metelmann.

28.05.2004 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern

Mehr als 1,1 Mio. EURO von insgesamt 8,7 Mio. EURO der Mittel im Rahmen der kulturellen Projektförderung des Landes Mecklenburg-Vorpommern gehen nach Rostock, darunter 640.000 EURO für Projekte freier Träger.

Ausgehend von den kulturpolitischen Schwerpunkten der Landesregierung werden von den freien Trägern der Hansestadt Rostock unter anderem gefördert:

  • Companie de Comedie
  • Literaturhaus Kuhtor
  • institut für neue medien
  • Max-Samuel-Haus
  • Geschichtswerkstatt
  • Volkskulturinstitut
  • Deutsch-Japanische Gesellschaft
  • Ausländerbeirat der Hansestadt Rostock
  • Behinderten Alternative Freizeit (BAF)
  • Tanztheaterprojekt
  • Probierwerkstatt im M.A.U.
  • die Beginen
  • Bürgerinitiative Bunt statt Braun.

Das Jüdische Theater erhält eine besondere Förderung. Hier ist auf Initiative des Kultusministeriums eine bedeutende zweijährige finanzielle Förderung für diese, für das Land wichtige, Theatergruppe bei der Bundeskulturstiftung eingeworben worden.

Die Hansestadt Rostock profitiert außerdem von den Aktivitäten des Musiklandes M-V, des Landesmusikrates, des Landesheimatverbandes, des Landesverbandes für Soziokultur und weiterer Landesverbände.

"Erstaunlich aber erfreulich ist auch im Kultusministerium die Aussage von Frau Senatorin Schillen registriert worden, dass durch die Zusammenarbeit von Kultursenatorin und Sozialsenator noch Möglichkeiten für eine zusätzliche Kulturförderung bestehen. Ich hoffe jedoch, dass es sich hier nicht ausschließlich um leere Versprechungen zur Kommunalwahl handelt", so der Minister weiter.

In Rostock, wie auch in anderen Landesteilen, konnten nicht alle beantragten Projekte gefördert werden. Dazu zählt auch das LiWu. Es gibt jedoch die Zusage des Ministeriums, die auch Frau Senatorin Schillen kennt, dass bei Freigabe der aus Haushaltsvorsorge gesperrten 10 % der Fördermittel aller Ministerien dieses hervorragende Programmkino finanzielle Zuwendungen erhält. Darüber hinaus hat der Träger- und Förderverein des LiWu, Ro-cine, sofort die Unterstützung des Ministeriums bei der Werbung von Sponsoren erhalten.


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