Universität Rostock muss planen können - wenigstens durch eine Zielvorgabe des Landes

"Ein Nein zur Zielvorgabe ist ein Nein zu einer geordneten Weiterentwicklung der Universität Rostock und damit aller Hochschulen des Landes. Wir brauchen Planungssicherheit und keinen auf Dauer wackeligen Zustand", so die Reaktion von Bildungsminister Metelmann auf die Erklärung des Akademischen Senats der Universität Rostock zur Zielvorgabe des Landes.

11.05.2006 Mecklenburg-Vorpommern Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

Deshalb hat das Kabinett sich einstimmig für die Zielvorgabe entschieden, nachdem es mit der Universität Rostock im Gegensatz zu allen anderen fünf Hochschulen des Landes zu keiner Zielvereinbarung gekommen war.

Für Bildungsminister Metelmann ist es wichtig, "dass der Landtag mit einem entsprechenden Beschluss und seiner ganzen Autorität als erste Gewalt der Zielvorgabe ein Höchstmaß von Planungssicherheit für die Universität verschafft".

Denn die Aufgabe des Landes lautet: Profilierung der Hochschulen durch Konzentration und Kooperation. Das heißt, bestimmte Fachgebiete auszubauen. Für die Universität Rostock sind das z. B. die Wissenschaftsbereiche Physik, Lebenswissenschaften, das Ingenieurwesen und die Pädagogik. Das heißt aber auch, die Kräfte in anderen Bereichen zu bündeln. Das heißt für Rostock, sich vom Staatsexamen Jura zu trennen. Aber dieser Bereich soll nicht gänzlich gestrichen werden, denn er wird in Verbindung mit anderen Wissenschaften gebraucht.

Im Wettbewerb der Universitäten darf Rostock nicht in einen Nachteil geraten.


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