Weichen für würdigen Gedenkort gestellt

Auf Initiative der Staatssekretäre Dr. Marcel Huber und Bernd Sibler wird die Planung für den Gedenkort um das ehemalige KZ-Außenlager bei Mühldorf konkret. In den letzten Kriegsmonaten wurden dort Tausende von Menschen ermordet. Staatssekretär Sibler: "Wir wollen, dass in Mühldorf ein würdiger Gedenkort entsteht. Wenn bürgerschaftliches Engagement und staatliches Handeln Hand in Hand gehen, wird uns das gelingen."

12.12.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Der Amtschef im Bayerischen Kultusministerium, Josef Erhard, hat am gestrigen Montag gemeinsam mit den Institutionen und Personen, die bei der Entwicklung des KZ-Gedenkortes Verantwortung tragen, die Weichen gestellt: Der Stiftung Bayerische Gedenkstätten wird die Verantwortung für das ehemalige KZ-Außenlager übertragen. Die Stiftung wird bis Anfang 2008 ein detailliertes und trennscharfes Profil der Areale vorlegen, die als Gedenkstätten beplant werden sollen. Das Landesamt für Denkmalpflege wird bis Anfang 2008 die Feinkartierung der historisch relevanten Relikte abschließen. Damit ist dann auch klar, welche Abschnitte des Geländes gesichert, nicht aber begangen werden. "Ich kann mir Lösungen mit Sichtachsen vorstellen. Dazu brauchen wir zeitnah eine präzise Planung der Zugänglichkeiten auf dem weitläufigen Gelände", so Staatssekretär Dr. Huber.

Um für die recht komplizierten Grundstücksfragen auf dem weitläufigen Gelände möglichst zügig Lösungen zu finden, wurde vereinbart, dass sich die Stiftung an die ,Immobilien Bayern' (Imbi) wendet, mit deren fachlicher Unterstützung Vereinbarungen mit privaten Waldeigentümern zu realisieren sind.


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