Weitere 100.000 Euro für Deutsches Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe

Für die Ausstattung des Deutschen Segelflugmuseums auf der Wasserkuppe in der Rhön hat der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Udo Corts, weitere 100.000 Euro bewilligt.

10.03.2006 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Aus Mitteln des Ministeriums waren 2003 bereits 133.000 Euro für die museumsspezifische Ausstattung des Hauses zur Verfügung gestellt worden. An diesen Kosten beteiligen sich auch der Landkreis Fulda und die Stiftung Deutsches Segelflugmuseum. Finanziert wird damit unter anderem der Kauf eines "Segelflugzeug D 36". Dieses einsitzige Modell wurde in den Jahren 1962 bis 1964 in Kunststoffbauweise von Diplom-Ingenieuren der Technischen Hochschule Darmstadt entwickelt und war prägend für den Bau von Hochleistungssegelflugzeugen bis 31 Meter Spannweite. Es bildete die Grundlage für die serienmäßige Fertigung der weltweit anerkannten deutschen Segelflugzeuge. Darüber hinaus dienen die Fördermittel für die Anschaffung von Ausstattungsgegenständen wie Standvitrinen, Informationssäulen, Bildtafeln und technischen Geräten. Minister Corts würdigte die Leistung der Stiftung Deutsches Segelflugmuseum, die mit großem ehrenamtlichen Engagement einen ganz besonderen Anziehungspunkt in Osthessen geschaffen habe. "Ohne diesen unterstützungswürdigen Einsatz wäre das kulturelle Leben in unserem Land ärmer", sagte Corts. Das Museum am historischen Geburtsort des Segelflugs in Deutschland vermittle ein anschauliches Bild von der Geschichte eines Menschheitstraums. Das 1987 gegründete Deutsche Segelflugmuseum hat einen Erweiterungsbau bekommen, weil das ursprüngliche Gebäude zu klein geworden war. So konnten bisher von fast 60 verfügbaren Segelflugzeugen nur 29 ausgestellt werden. Für das Bauprojekt mit geschätzten Kosten von knapp 2,4 Millionen Euro wurden durch den Landkreis Fulda und das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Mittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung bereitgestellt. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert das Projekt mit dem genannten Festbetrag für museumsspezifische Ausstattung in Höhe von 233.000 Euro.


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