"Zu viele Männer" im Literarischen Salon

"Zu viele Männer" ist der Titel einer szenischen Lesung der gleichnamigen Vater-Tochter-Geschichte der Autorin Lily Brett, die am Dienstag, 13. November 2007, um 19.30 Uhr im Literarischen Salon des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (Rheinstr. 23-25, 65185 Wiesbaden) beginnt. Die Geschichte von Vater und Tochter wird ebenfalls vorgetragen von Tochter und Vater, der jungen Wiener Schauspielerin Melanie Herbe und dem Wiesbadener Gottfried Herbe.

10.11.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

"Zu viele Männer" erzählt die Geschichte der erfolgreichen New Yorkerin Ruth Rothwax, die sich mit ihrem Vater Edek in Polen trifft. Er kommt aus Australien und soll seiner Tochter noch einmal die Orte seiner Jugend und seiner Lebenskatastrophe zeigen: die elterliche Wohnung, das Ghetto in Lodz und das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Es war der Wunsch der Tochter, in das ihr fremde Polen zu reisen, der Vater willigte nur zögerlich ein.

Die Autorin Lily Brett wurde 1946 im Lager für "Displaced Persons" in Feldafing in Deutschland geboren. Ihre Eltern hatten im Ghetto von Lodz geheiratet, wurden im KZ Auschwitz getrennt und fanden einander erst nach sechs Monaten wieder. 1948 emigrierte die Familie nach Australien. Mit 19 Jahren begann Lily Brett für ein Rockmagazin zu schreiben. Sie ist mit dem Maler David Rankin verheiratet und lebt heute in New York. Melanie Herbe hat ihr Schauspielstudium in Stuttgart und Wien absolviert. Nach einem Engagement in Gießen spielte sie in zahlreichen Theaterproduktionen unter anderem in Heidelberg, Stuttgart, München, Linz, Wien und Lissabon. Sie war und ist in zahlreichen Fernseh- und Filmproduktionen zu sehen. Ihre Vater, Gottfried Herbe, spielt am Wiesbadener Staatstheater.

Der Eintritt an der ab 19 Uhr geöffneten Abendkasse kostet vier Euro (ermäßigt 2,50 Euro). Nähere Informationen unter der Telefonnummer 0611 / 32-3505, per Fax 0611 / 32-3508 oder E-Mail: Sybille.Muench( at )HMWK.Hessen.de.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden