Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Joachim Rippel ernennt Dr. Martin Knoll zum Professur für Klinische Pflegeforschung und Evaluation an der HTW

Dr. Martin Knoll übernimmt das Lehrgebiet Klinische Pflegeforschung und Evaluation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) in Saarbrücken.

30.10.2008 Saarland Pressemeldung Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes

Dr. Knoll studierte an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg Pflege- und Gesundheitswissenschaften, wo er 2002 promovierte. Dort habilitiert er sich zur Zeit im Bereich der Pflegewissenschaften. Ausgewiesen ist er durch eine Vielzahl an Publikationen und Forschungsarbeiten. Im Jahr 2003 erhielt er den Elsbeth-Heise-Pflegepreis der Medizinischen Fakultät der Universität Halle-Wittenberg für seine Forschungen hinsichtlich präventiver Konzepte zur Verhinderung nosokomialer Infektionen im Krankenhaus. Sein wissenschaftlicher Werdegang ist zugleich geprägt von seinen Erfahrungen in der Praxis, die er durch parallele Berufstätigkeit, zunächst als Krankenpfleger in verschiedenen Einrichtungen, später als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gutachter im Gesundheitswesen, erwarb.

Seit Beginn seiner wissenschaftlichen Laufbahn beschäftigt er sich mit dem Thema der Erforschung pflegezentrierter Tätigkeiten, die es Pflegenden ermöglichen, ihre Arbeit auf hohem Niveau und zum Wohl des Patienten zu erledigen. Für den examinierten Krankenpfleger, Diplom-Pflege- und Gesundheitswissenschaftler und Diplom-Gesundheitsökonomen, der vor Studium und Promotion fast 15 Jahre in der Pflege gearbeitet hatte, steht vor allem die Frage im Vordergrund, wie sich wissenschaftlich generierte Erkenntnisse, die dem Patienten dienen, in die pflegerische Praxis umsetzen lassen. Seine Forschungsprojekte befassen sich intensiv mit dem konkreten pflegerischen Betreuungsalltag. Ein weiteres Thema ist die Entwicklung von Instrumenten zur Steigerung der Qualität der pflegerischen Betreuung. Dabei ist es sein Ziel; die Studierenden als Mediatoren auszubilden, die Pflegende bei ihren schwierigen Tätigkeiten anleiten und unterstützen, um aktuelles, wissenschaftlich fundiertes Wissen zur Verbesserung der Situation von Patienten und Bewohnern nachhaltig einzusetzen.


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