Abschluss der SchulKinoWoche Bayern

Von Montag bis zum heutigen Freitag herrschte der Ausnahmezustand an 85 bayerischen Kinos. Mehr als 65.000 Schülerinnen und Schüler wollten dabei sein, als es in 75 Städten im Rahmen der SchulKinoWoche hieß "Film ab" für künstlerisch wertvolle und international renommierte Streifen.

18.04.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Die SchulKinoWoche war ein voller Erfolg", so Staatssekretär Sibler. Er hatte am vergangenen Montag in München den Startschuss für das derzeit größte, bundesweit aufgestellte medienpädagogische Projekt gegeben, das in Bayern von Vision Kino in Kooperation mit dem Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung durchgeführt wurde.

Eine Woche lang konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Blick schulen, ästhetisch wertvolle Gestaltungsweisen im Medium "Film" erkennen und bewerten lernen und hinter die Kulissen der Filmemacher blicken. Dafür standen für jede Jahrgangsstufe breite Angebote von nationalen und internationalen Spielfilmen, Literaturverfilmungen und Dokumentarfilmen zur Verfügung. Während sich die Unterstufe mit Beiträgen wie dem niederländischen Kinderfilm "Erik im Land der Insekten" oder der englischen Filmkomödie "Kick it like Beckham" auseinandersetzte, tauchten die Mittel- und Oberstufler durch "Sophie Scholl - Die letzten Tage", "alaska.de" und "Persepolis" in komplexe Themen wie "Menschenrechte", "Widerstand" und "Todesstrafe".

Die Lehrkräfte bezeichneten die SchulKinoWoche als hervorragende Ergänzung zur Filmarbeit an Schulen. In der intensiven Vor- und Nachbereitung der Filme in den Klassenzimmern, ist vor allem die fächerübergreifende Vernetzung voll zum Tragen gekommen. Die Inhalte wurden so intensiv verzahnt und mit der Lebenswelt der Jugendlichen in Verbindung gebracht. Auch mit technischen Details wie der Wirkung von Filmschnitt und Hintergrundmusik haben sich die Jugendlichen begeistert beschäftigt, so die Veranstalter der SchulKinoWoche.

Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte durch 34 Filmseminare mit Medienprofis, durch umfangreiche Materialhefte zu den einzelnen Filmen sowie durch Fortbildungsveranstaltungen im Vorfeld der SchulKinoWoche.

Staatssekretär Bernd Sibler ist überzeugt: "So lernen Kinder und Jugendliche, verantwortungsvoll mit Medienangeboten umzugehen. Nun gilt es, diesen medienpädagogischen Impuls der SchulKinoWoche in den Klassenzimmern wach zu halten".


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