"Die zahlreichen Aktionen an unseren Schulen haben die Jugendlichen sensibilisiert - eine Verhaltensänderung ist aber nicht nur Kopfsache"

Zum Abschluss der Aktionswoche gegen Alkoholmissbrauch würdigte Sibler das hohe Engagement der Schulen: "Die bayerischen Schulen haben sich mit zahlreichen Projekten intensiv in die Aktionswoche gegen Alkoholmissbrauch eingebracht", so Sibler.

30.05.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

In ihrem täglichen Bemühen um Prävention und Aufklärung werden die bayerischen Schulen auch nach der Aktionswoche nicht nachlassen, denn: "Die Jugendlichen, die mit Alkohol und Drogen auf gesundheitsschädliche Weise experimentieren, werden immer jünger und immer mehr." Dieser Trend könne sich rasch zu einem gesellschaftlichen Problem auswachsen, warnt Sibler.

Die Schulen setzen in ihrer kontinuierlichen präventiven Arbeit vor allem auf die Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder und Jugendlichen, denn: "Nein" zu sagen muss man lernen und trainieren - das ist nicht nur Kopfsache", so Sibler. Gesundheitsbewusstes Verhalten ist aber auch Thema in zahlreichen Fachlehrplänen und wird zusätzlich im schulischen Alltag zum Beispiel im Rahmen der seit 2004 laufenden Gesundheitsinitiative "Gesund.Leben.Bayern." praktiziert. Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Sachaufwandsträger und Anbieter haben sich hier auf gemeinsame Empfehlungen zur gesunden Ernährung an Schulen geeinigt.

Projekte wie "Voll in Form" lenken die Aufmerksamkeit auf den Zusammenhang von geistiger und körperlicher Fitness. Die zahlreichen musischen Projekte an den Schulen in Bayern helfen den Schülerinnen und Schülern, ihre eigenen Talente zu entdecken und sinnvolle Freizeitgestaltung zu erproben. Der Ausbau der Ganztagsschulen kann den Schülerinnen und Schülern zusätzlich eine Stütze bieten und ihnen die Orientierung in unserer Gesellschaft erleichtern.

"Alles dies sind für die Jugendlichen wichtige Bausteine auf dem Weg zu einem selbstbestimmten, gesunden Leben ohne Alkohol- und Drogenmissbrauch", so der Staatssekretär.


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