Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
"Mehr Anstrengung und Ehrgeiz zur Verbesserung der Chancengleichheit" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) von den Kultusministern verlangt. "Chancengleichheit gehört ins Zentrum der Schulpolitik", erklärte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer heute in einer ersten Reaktion auf die Veröffentlichung der Schulleistungsstudie PISA in Berlin. Sie warf den schulpolitisch Verantwortlichen vor, diese hätten seit PISA 2000 sechs Jahre verstreichen lassen, ohne dass sich für Migrantenkinder irgendetwas zum Besseren gewendet hat. "Weltspitze bei der doppelten Benachteiligung der jungen Migrantinnen und Migranten zu sein - das sollte den Kultusministern eigentlich die Schamröte ins Gesicht treiben", sagte die GEW-Vize.
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04.12.2007
Pressemeldung
Schule
"Das ist provinziell. Deutschland darf sich international nicht erneut isolieren!" Mit diesen Worten kommentierte Marianne Demmer, Vize-Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), erste Drohungen christdemokratischer Kultusminister, bei künftigen PISA-Studien nicht mehr mitzumachen. "Einige Unions-Kultusminister ärgern sich offenbar schwarz, dass sie nicht mehr die absolute Kontrolle darüber haben, welche Fakten über das deutsche Schulwesen bekannt werden. Anders ist die Forderung der Kultusminister von Baden-Württemberg und Niedersachsen nach einem PISA-Ausstieg Deutschlands nicht zu verstehen", sagte Demmer.
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30.11.2007
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Kultusminister davor gewarnt, nach den neuen Ergebnissen der Schulleistungs-Studien PISA und IGLU zu euphorisch zu werden. Dies gelte insbesondere für die bisher bekannt gewordenen PISA-Resultate.
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29.11.2007
Pressemeldung
Schule
"Die guten Leseleistungen der zehnjährigen Grundschüler zeigen: Deutschland könnte zur internationalen Bildungselite gehören, wenn der Unfug mit der frühen Aufteilung der Kinder in unterschiedlich anspruchsvolle Schulformen endlich aufhörte und die Grundschullehrkräfte bei der individuellen Förderung der Kinder besser unterstützt würden", kommentierte Marianne Demmer, Vize-Chefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Ergebnisse der IGLU-Studie 2006, die heute in Berlin veröffentlicht worden ist.
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28.11.2007
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat vor zunehmendem Unterrichtsausfall, größeren Klassen und einer steigenden Belastung der Lehrerinnen und Lehrer gewarnt. "2007 haben die Länder 3.800 Lehrkräfte weniger eingestellt als von der Kultusministerkonferenz (KMK) in ihrer Bedarfsanalyse 2003 prognostiziert. Damit haben die Länder innerhalb von fünf Jahren eine Einstellungslücke von 17.400 Lehrern aufgerissen. Dabei haben die Ergebnisse von PISA und Co. in den vergangenen Jahren deutlich gemacht: Das deutsche Schulsystem muss qualitativ weiter entwickelt werden - und dafür brauchen wir mehr Pädagogen und nicht weniger", stellte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne mit Blick auf den heute von der Bildungsgewerkschaft in Berlin vorgestellten "Lehrerarbeitsmarktbericht 2007" fest. Dr. Kathrin Dedering und Dr. Frank Meetz haben die Studie in Nachfolge des Essener Bildungsforschers Prof. Klaus Klemm erstellt.
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23.11.2007
Pressemeldung
Schule
Als einen "längst überfälligen Schritt" begrüßte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die heute vom Bundestag beschlossene Erhöhung des BAföG-Fördersatzes und des -Elternfreibetrages. "Es ist gut, dass das großkoalitionäre Tauziehen um eine BAföG-Erhöhung endlich beendet ist. Wir benötigen diese spürbare Anhebung, um mehr jungen Menschen den Hochschulbesuch zu ermöglichen und die Akademikerquote zu steigern. Aber die Studentinnen und Studenten brauchen bereits heute mehr Geld - und nicht erst zum 1. Oktober!", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne.
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16.11.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) unterstützt die Anstrengungen des Deutschen Kinderhilfswerks, den Teufelskreis aus Kinder- und Bildungsarmut zu durchbrechen. "Kinder- und Bildungsarmut sind zwei Seiten einer Medaille. Sie wachsen und werden von Generation zu Generation vererbt. Dieser Entwicklung muss durch einschneidende sozial- und familienpolitische Maßnahmen und Veränderungen im Bildungssystem begegnet werden: Wir brauchen einen nationalen Pakt gegen Kinderarmut", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne mit Blick auf den heute vorgestellten "Kinderreport 2007". Um Kinder- und Bildungsarmut effektiv zu bekämpfen, bedürfe es einer abgestimmten Politik zwischen Bund, Ländern und Kommunen. "Wir müssen Armutslöhne verhindern, Bildungsangebote verbessern, Bildungsbarrieren abbauen, Familien von Bildungsausgaben entlasten und Kinder materiell absichern", umriss Thöne das Aufgabengebiet.
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15.11.2007
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
"Wenn Deutschland auf die Erbschaftsteuer verzichtet, ist das ein Schritt in die falsche Richtung. Während durchschnittliche Arbeitnehmer unter der hohen Steuerlast leiden, werden reiche Erben verschont. So verschärft sich nicht nur die soziale Schieflage im Land, auch die öffentlichen Kassen leiden unter einer solchen Politik", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, zu den jüngsten Vorschlägen der Finanzpolitiker von CDU und CSU. Diese wollen Nachlässe künftig nicht mehr besteuern.
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24.10.2007
Pressemeldung
Die Einführung von Studiengebühren in Deutschland verletzt das durch den Internationalen Pakt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UN-Sozialpakt) gewährleistete Recht auf Bildung. Das ist das Ergebnis eines Berichts des freien zusammenschlusses von studentInnenschaften (fzs) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) an die Vereinten Nationen (UN), den beide Organisationen heute in Berlin vorgestellt haben. Entgegen dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) Münster bleiben fzs und GEW bei ihrer Auffassung, dass der von der Bundesrepublik ratifizierte UN-Sozialpakt in Deutschland rechtsverbindlich ist.
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22.10.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Die Exzellenzinitiative verschärft die Strukturprobleme des deutschen Hochschulsystems, statt diese zu lösen", sagte Andreas Keller, für Hochschule und Forschung verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf die heutige Veröffentlichung der Ergebnisse der zweiten Wettbewerbsrunde der Exzellenzinitiative.
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19.10.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung